Bloemendaal an Zee – Hoek van Holland

Fangen wir mal ganz früh an. Nachdem die Gewitter abends abgezogen waren, ging es pünktlich gegen 1 Uhr wieder los. Regen, Blitze und Donner. Teilweise so nahe das die Erde bebte. Das ganze dauert fast 2 Stunden und an schlaf war nicht zu denken. Entsprechend schwierig gestaltete sich das Aufstehen am nächsten morgen…

Es hatte so stark geregnet, das der Sand mit Wasser gemischt bei mir zwischen Plane und Innenzelt gelaufen ist. Zum Glück ist alles dicht. Das man auf meinem Auto schreiben kann wusste ich ja schon. Aber jemand hat auf meinem Trike geschrieben. Auf jedenfall ist alles sandig, mein Zelt ist es immer noch…


Diese süße Schnecke saß morgens auch am Zelt. Es ging dann trotz der Sandmengen die überall waren vergleichsweise früh um 11 Uhr los Richtung Süden. Ungefähr 500meter nach der Ausfahrt vom Campingplatz habe ich aber beschlossen das meine Kette dringendst sauber gemacht werden sollte. Damit wollte ich keine 70km fahren…

Wir führen dann (mal wieder) durch die Dünen, hoch runter links rechts und viele verrückte Rennradfahrer die selbst für ein Kind nicht bremsen wollten. Dabei war es ziemlich schwül und drückend. Der Wind kam erst später dazu.


In einem der …Wijks haben wir ein Eis gegessen und sind weiter gefahren. Ich bin mein Tempo gefahren und habe mich dann in den Haag dank Baustellen ohne Umleitung genau wie die beiden Verfahren. Kurz vor dem Supermarkt habe ich dann gewartet und wir sind zusammen weiter gefahren. Zwischendurch ging es mal wieder an großen braunen Wesen vorbei und auch am Schild für den LF4. Dazu aber später mehr.


Am Supermarkt hatten wir uns schon entschieden was es zu essen gab. Da wir schon länger ein Päckchen Sahne durch die Gegend führen würde es Paprika-Rahm-Schnetzeltes mit Nudeln. Die 4 km bis zum Campingplatz rollten wir dann gemütlich ab und dort haben wir dann für 2 Nächte eingecheckt. Wir haben uns diesen Platz aufgrund der guten Rezensionen ausgesucht. Wir hatten tatsächlich Wiese, eine Parzelle für uns und das Sanitär ist neu, gepflegt und sauber. Dafür war dies aber der teuerste Platz… Nachdem die Zelte standen und wir überall noch Sand runter, raus oder weg gewischt haben gab es essen.


Und wir sind alle ziemlich früh ins Bett verschwunden, ich habe morgens auch mal etwas länger geschlafen und noch gegammelt. 

Heute war dann gammeln, gammeln, am Strand gammeln und gammeln angesagt. Michael hat einen Drachen dabei den wir dann auch steigen lassen haben. Hat mich schon ordentlich gezogen, macht aber extrem Spaß. Hier sieht man Michael dann auch in Aktion.


Und grade war ich noch einmal am Strand Sonnenuntergang gucken. 


Morgen machen wir uns auf den Heimweg. Wir trennen uns dafür. Haben heute schon Zeug umverteilt. Ich werde spätestens Mittwoch zurück sein, wahrscheinlich etwas eher. Michaela und Michael fahren kürzere Etappen und kommen dann etwas später zuhause an. Morgen geht es also erstmal ein Stückchen nach rechts oben und dort werde ich dann (hoffentlich) auf den LF4 treffen und diesem bis Arnhem folgen. Von dort aus ist dann geplant über den Rheinradweg erst nach Emmerich und dann weiter über Wesel, Dinslaken und Oberhausen nach Hause zu fahren.


Jana

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