Sint Martenszee – Bloemendaal aan Zee

Ich glaube den heutigen Tag kann man aus verschiedenen Perspektiven sehen, wie alles. Ich fand ihn schön.

Nachdem ich in der Nacht mehrfach wach war um auf meiner Matte wieder nach oben zu rutschen war der Wecker um 7.25Uhr viel zu früh und ich habe mich noch einmal umgedreht. Irgendwann gegen kurz vor 8 oder so bin ich dann doch mal Richtung Sanitär gewandert. Die Strecke war eigentlich nicht so lang, vielleicht 200meter. Aber durch das sandige und doch eher unwegsames Gelände hat man echt überlegt ob man alles dabei hat. Wieder zurück haben Michaela und Michael schon angefangen ihr Frühstück vorzubereiten. Ich habe mir nur eine Banane „gerettet“ und weiter gepackt. Keinen Hunger auf Frühstück, das kommt bei mir ja eigentlich selten vor das ich frühstücke…


Ich war dann fertig habe alles Organisatorische erledigt und noch etwas auf meinem eBook Reader gelesen. 

Gegen 11.30 sind wir dann los. Es ging heute die meiste Zeit über den LF1a, wir haben gestern das Ende des LF10b erreicht und an der entsprechenden Stelle das Schild für den nächsten Radweg bekommen.


Wir sind durch die Dünen gefahren. Klinker. Rot oder grau. Ich kann diesen Untergrund seit dem 300er Brevet aus dem Emsland nicht mehr wirklich haben. 230km darauf waren etwas zu viel, aber was muss das muss. Die Landschaft hat entschädigt.


Dabei habe ich auch einen Defekt an meinem Trike festgestellt. Eins der Schutzbleche fängt an der Halterung an zu reißen (vorne links), darf nach 10 Jahren (oder wie alt das Rad jetzt ist) aber passieren. Ich kenne andere da geht das deutlich schneller. 

Da wir heute bis nach Zandvoort oder Umgebung wollten haben wir doch eher kürzere Pausen gemacht. Am Ende der Dünen kurz vor Ijmuiden habe ich dann am Spar mit kaltem Kaffee für alle gewartet. Ich bin mein Tempo in diesem Bereich gefahren und haben es auch genossen etwas Zeit für mich zu haben. 


In Ijmuiden selben haben wir dann etwas Wasser gequert. Fahrräder dürfen kostenlos mitfahren. Autos kosten 1,25€. Also echt super für uns.


Luftlinie von dort bis zu dem Camping den wir ausgesucht hatten nur noch wenige Kilometer. ABER…man kommt vorher schon wieder Richtung Meer, allerdings sind dann auf einem guten Stück keine Verbindungswege zwischen den Radwegen so das man einen recht großen Bogen fahren muss. 


Das  blaue ist das Wasser, das orangene der Bereich wo es keine Verbindung gibt. Schaut es euch im Zweifelsfall selber auf der Karte an.

Es ging dann durch ein extrem schönes Dünengebiet weiter, immer wieder hoch und runter. Erinnerte zwischenzeitlich eher an eine Steppe und nicht an eine niederländische Düne.


Hier kann man auf jedenfall viel gucken und genießen. 

Unsere Garmins haben beide darauf bestanden den Hintereingang der Campingplatzes zu nehmen. Sodass wir über den ganzen Platz gefahren sind, uns angemeldet haben. Bei der Anmeldung sind wir gefragt worden sind wie viele Zelte wir haben und wir sagten 2 Zelte, 3 Personen. Wie immer, als wir dann fast bis zum gleichen Ende zurück geradelt sind haben wir uns die Frage gestellt: wie sollen wir auf diesen Platz 2 Zelte bekommen. Entweder wir bauen den Laufweg für alle weiter hinten zu (2 Zelte) oder wir bauen auf den Nachbarplatz drauf. Dafür haben wir uns dann entschieden. Auch die Familie hier in unserem Sandkasten fand es schwierig deren Zelt für 3 Personen auf 1 Platz zu bekommen. Wir stehen auf 2, die auf 4. Wenn jetzt noch jemand auf die 3. will muss er eine Dackelgarage haben… 

Nachtrag: Die Nachbarinneren von 1 haben sich grade auf Niederländisch schon darüber „aufgeregt“ das mein Zelt ja noch auf 1 stehen würde und 2 erst irgendwo weiter hinten anfangen würde. Morgen kommt ein Foto davon!


Dafür gibt es heute so richtigen Dünencamping. Ohne Sand im Zelt wird es schwierig… 

Wir waren spät unterwegs heute. Also haben wir beschlossen die Lokalität am Platz auszuprobieren und haben Burger mit Pommes gegessen.


Gute Nacht

Jana

PS: Der Spielplatz ist der Hammer. Da will ich noch einmal Kind sein.

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