Vlieland – Makkum

Nach einem tollen Pausentag ging es dann heute wieder zurück Richtung Festland. Die Fähre ging um 11.45 Uhr, also sind wir zeitig aufgestanden. Die Zelten waren aufgrund des Windes relativ trocken. Ich habe mangels Hunger das Frühstück ausfallen lassen und Michaela und Michael haben sich über die restliche Milch und die Brötchen her gemacht. In der Zeit habe ich weiter gepackt. Heute habe ich das Innenzelt am Außenzelt gelassen weil es ja trocken war, allerdings lässt sich das nicht so gut packen und es passt nicht so gut in die entsprechende Tasche. Da muss ich auf Dauer mal gucken wie ich das mache, aber nicht diesen Urlaub. 

Beim abbauen hatten wir Spaß und der Hammer war immer mit dabei.

Ich war etwas eher fertig und wollte noch Karten kaufen. Also kurz unseren Pfand (ein Blechschild) an der Rezeption ausgelöst und dann in den Ort geradelt. Ein bisschen bummeln gewesen und dann habe ich an der Fähre angefangen ein paar Karten zu schreiben. 


Auf der Fähre habe ich mal wieder was am Rad vergessen, also schnell runter und wieder hoch huschen. Und dann hatten wir einen Platz in bester Position.


Direkt gegenüber waren Fenster zum rausgucken. Also ging es weiter an die Kartenschreiberei und auch über die Krentenbollen und die Cashews haben wir uns hergemacht. Das war zwischendurch das Ausblick. Ziemlich wolkig und windig wie wir kurze Zeit später feststellen durften.


Wieder an Land haben wir Harlingen durchrollt, ich wollte gerne etwas bummeln gehen. Gab aber nix. Also haben wir und auf die 12 km bis zum Camping aufgemacht. Es ging rauf auf den Deich mit tollem Blick. Aber der Wind von nicht unerheblicher Stärke kam von vorne rechts. Wir haben dann Windschatten fahren gespielt. Michaela in meinem und Michael in Michaelas. Ich fand die Schräglage auf dem Deich auf Dauer viel unangenehmer als den Wind. Das hat die Laune aber nicht getrübt.


Ich wollte probieren ein Foto von uns zu machen und habe mein Garmin zum anlehnen benutzt. Das Telefon ist leider umgekippt und es fing dann auch kurz an zu schauern, sodass wir lieber weiter wollten. Aber morgen kommt noch ein Deich. 


Auf dem Campingplatz haben wir uns angemeldet und dachten das wir uns schön windgeschützt hinstellen, aber da finden die Heringe nicht in den Boden weil es zu steinig war. Also auf die schöne Wiese umgezogen und eine nette Nachbarin bekommen.


Wir wollten hier noch in den Ort um einkaufen zu gehen. Michaela und ich sind schon bis zum Sanitär vorgefahren, Michael rief uns noch was hinterher was wir beide nicht verstanden haben. Als dann Michaela von den Zelten um die Ecke kam und sagte das ein Reifen platt ist haben wir uns erstmal darum gekümmert. War natürlich wieder hinten… 

Wir haben dann mal wieder viel zu viel gekauft. Einkaufen mit Hunger bei 3 Leuten scheint sich zu potenzieren… 😀 wieder am Platz haben Michaela und meinewenigkeit angefahren das gekaufte zu verarbeiten. Michael hat an seiner Schaltung geschraubt, die wollte nicht wie sie sollte. Dann ist aufgefallen das wir das Creme freche für die Soße vergessen haben. Also habe ich mir mein trike geschnappt und bin schnell noch einmal zum Supermarkt gefahren. Dort habe ich dann die letzte Packung erwischt. Wir haben heute Fischcurry gekocht. Die Gewürzmischungen hatte Michael direkt fertig eingepackt. 


Wir spielten Karten. Unsere Nachbarin, die Kuh, ist extrem heiser. Und als die Kuh mal wieder Muhte was sich, da Sie heiser ist, echt lustig anhört sagte Michaela: Kann einer die Kuh abschalten. Das ganze endete dann in einem Extremen lachen.

Ich hatte zwischendurch schon andere Gedanken an das morgige Abendessen.


Und jetzt grade kam eine dunkle Wolkenfront auf uns zu, also schnell ins Zelt und den Blogeintrag zu Ende schreiben dachte ich mir.


Gute Nacht

Jana

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