Lauwersoog – Nij Altoenae

Was für ein Tag. Heute morgen hat es beim aufstehen ausnahmsweise mal nicht geregnet. Also fix fertig machen und dann einen Blick aufs Regenradar geworfen. Das war nicht gut… also schnell die Zelte einpacken. Frühstücken kann man auch unterm Tarp. Hier ist auch das Selfie des Tages entstanden.


Für das Frühstück habe ich den Supermarkt geplündert und wir haben unsere restlichen Vorräte leer gemacht. Gab Brötchen mit Käse und Nutella und Banane mit Joghurt und Blaubeersirup.


Wir sind dann doch vergleichsweise trocken davon gekommen und haben nachdem alle Flaschen voll waren beschlossen direkt die Regenhosen anzuziehen weil mehr Wasser von oben kam und nicht erst in 500metern ( also an der Rezeption). Es ging dann ungemütlich los bei Wind von vorne und fiesem Nieselregen. Da Miriam Schafe total gerne mag und Sie mir sagte ich soll ein Selfie mit Schaf machen habe ich ihr diesen Wunsch erfüllt.


Nach ungefähr 30 Kilometern meine ich, haben wir bei Holwerd eine Pause am Suermarkt eingelegt. Der Supermarkt war drinnen so kalt, das man nach dem raus gehen das Gefühl hatte in der Sauna zu sein. Wir haben uns dann bei den überdachten Einkaufswaagen eingenistet und dort gegessen und etwas aufgetaut und getrocknet. 

Micha sagte beim losfahren dann das er gleich vielleicht Akkus im Garmin wechseln müsste. Wir sind dann noch ungefahr 500meter weiter gekommen und es war dann leer und ist ausgegangen. Grade als er sich auf sein Rad setzten wollte sagte michaela dann, dass das Hinterrad platt ist. Eigentlich wollten wir ein Stückchen weiter schieben, aber wir standen fast direkt vor einer offenen Scheune und der Besitzer sprach englisch. Also kurz angequatscht und wir durften ins Trockene und sogar den kompressor benutzen. 


Im Teamwork war das Rad schnell abgeladen, das Rad ausgebaut und der Schlauch geflickt. Wir sind dann nach dieser trockenen Zwangspause weiter im Regen gefahren. Einige hundert Meter weiter mussten wir mal wieder durch ein Schafgatter und der erste Kommentar den ich abgegeben habe nachdem ich durch war:

Ach du scheiße!

 

Einmal wurde uns heute ein Gatter aufgehalten, einmal haben wir nachdem wir durch waren und kurz standen zwei anderen Reiseradlern das Türchen aufgehalten. Eine Hand wäscht halt die andere. 

Es regnete durchgängig und irgendwann sind die Schafe und der Deich auch nicht mehr so spannend. Wir haben trotzdem gute Laune gehabt und haben ein Minicamping angesteuert auf dem ich vor 4 Jahren auf der umkehrten Tour schon war. Damals war es sehr gepflegt, sauber und relativ klein. Ist immer noch so. 

Wir waren auf dem Hinweg noch einkaufen. Es geht 2kilometer die Straße in den nächsten Ort rein, und um zurück zu kommen die gleiche Straße zurück. Immerhin ist der Radweg gut gewesen. 

Als wir endlich angekommen sind haben wir ziemlich schnell die Zelte und das Tarp aufgebaut und ich bin unter die warme Dusche gesprungen. Habe dann meine Regenjacke einfach hängen lassen und ein bisschen Wäsche gewaschen. Im Sanitär steht eine Zentrifuge (Schleuder) die für eine kleine Gebühr benutzt werden darf. Ich habe dann noch Michaela und Micha Bescheid gesagt. Dann kam auch jemand zum anmelden und wir haben das alles direkt erledigt und noch einiges an Wäsche gewaschen und geschleudert. 

Eigentlich wollte ich heute mal eher ins Bett, aber das ist mal wieder nichts geworden den essen kocht sich leider auch nicht von alleine. Gegessen haben wir heute „Indoor“ so halb in meinem Zelt und in der Apsis. Es gab einen Riesen Topf Nudeln mit Zucchini, Möhren, Pesto und dem Rest Gouda.

Morgen soll es spätestens am Mittag trocken werden. Zum Glück…

Jana

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