Schauer macht lustig

Jetzt im zweiten Anlauf, da der erste Post im Nirwana verschwunden ist.

Um den heutigen Tag kurz zu beschreiben:

Weide, Weide, Weide, Weide, Schaf, Weide, wiede, Deich, weide, Feld, weide, weide, Kuh, weide, weide, weide, Feld, Feld, weide, weide, weide, Pferd, fled, weide, Weide…

Heute morgen haben wir den restliche Reis der gestern beim Essen übergeblieben ist mit Ei und Paprika gebraten, dann gab es noch Joghurt mit Obst und ein aar der selbstgemachten Frikadellen.


Bis wir mit der Menge an essen durch waren, war die Zeit schon etwas fortgeschritten. Die Zelte waren einigermaßen trocken und dann kam natürlich noch ein dicker Schauer runter. 

Schlussendlich sind wir dann gegen 13.00 Uhr vom Platz gerollt. Es ging dann an vielen Weiden, Schafen, Kühen, Pferden und Feldern vorbei immer dem LF10 folgend. 

Zwischen den Feldern führte der Radweg ein bisschen wie eine Achterbahn durch die Felder. Hier waren wir ziemlich Windgeschützt unterwegs. Die Platten waren nur minimal breiter als unsere Räder und ein paar von der Kurven hatten es in sich. Vorher ist sogar die Sonne etwa durch die Wolken gekommen und ich habe die Zeit genutzt um meine gewaschene Wäsche am Rad zu trocknen. Die Socken kamen natürlich ganz stilecht an die Fahne. 


Es kam dann irgendwann der Moment wo der LF10 einen kleinen Umweg machte, ungefähr 10km oder man anstatt dessen auch einfach rechts abbiegen kann. Wir haben uns dann aufgrund der Uhrzeit dazu entschieden, nicht dem eigentlichen Radweg zu folgen sondern hier etwas anders zu fahren. Blau ist ungefähr der LF10, lila ist das was wir gefahren sind.


Hier ist dann auch dieses Foto entstanden:

Im Anschluss ging es in der Millitärisch benutze Gebiet bei Lauwersoog. Dort gibt es im Vergleich zu vorher ein bisschen mehr Abwechslung von der Landschaft her. Der Radweg für teilweise über Brücken mit nur einem Geländer oder wird von Panzerstraßen aus Sand unterbrochen. Hier ein paar Eindrücke:

 Es fing mal wieder an leicht zu regnen, der Blick aufs Regenradar ließ nichts gutes vernehmen und wir mussten uns entscheiden: die Etappe noch länger zu machen, später anzukommen oder hier den Campingplatz zu nehmen. Wir haben uns dann entschieden hier zu bleiben. Ich schmiss kurz mein Garmin an und das sagte mir 5km. Kann doch nicht sein dachte ich und guckte auf die Karte. Wir sollten einige Hindert Meter „Hauptstraße“ umfahren auf der wir nicht ein Auto gesehen haben. Nach 3 Kilometern waren wir dann dort und haben gegen Kurz vor 18.00 Uhr eingecheckt. Der Supermarkt hatte heute natürlich zu und in erreichbarer Nähe ist auch kein anderer. 

Auf der Zeltwiese haben wir schnell beide Zelte und das Tarp aufgebaut und einen riesigen Haufen Radtaschen gebaut.


6 Backroller, 2 Frontroller, 3 kleine Außentasche, 2 große Außentasche, 1 paar Liegeradtaschen, 3 mittlere Packsäcke, 3 Rackpacks, 2 Trinkblasen, diverse Trinkflaschen…. und noch einiges mehr. 

Im Anschluss haben wir das Restaurant besucht und danach noch ein Ralder mit Chips genossen. Das hatten wir noch dabei.

Jetzt Nieselt es mal wieder und es ist Zeit fürs Bett

Gute Nacht

Jana 

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