Beerta – Uithuizen

Heute ging es auf gemütliche 58 km. Der Start heute morgen war erstmal, wie angesagt, etwas verregnet. Wir haben es trotzdem geschafft die Zelte einigermaßen trocken abzubauen, das restliche Chilli und Joghurt mit Obst zu frühstücken und sind gegen 10.20 Uhr vom Platz gerollt. Keine 500 Meter später fing es dann an zu regnen und wir haben das Regenzeug angezogen. 

Wirklich stark hat es nicht geregnet. Aber zu viel um ohne Regenzeug zu fahren, dabei haben wir die meiste Zeit den eher seltenen Ostwind genossen und uns ordentlich schieben lassen. Die zwei Aufrechtradler mit Reisegepäck in die Gegenrichtung taten uns ein wenig leid. Hier ging es Kilometerlang auf einer Straße grade aus, also wirklich wie mit dem Lineal gezogen. 

In Termunten haben wir in einer kurzen Regenpause dann Fotostop gemacht und auch das Selfie des Tages ist hier entstanden. Dafür kann man schon einmal eine Brücke blockieren, es ist aber auch niemand vorbei gekommen. 

Dort sind wir dann auf die „Dollard Route“ und den LF10b getroffen. LF steht in den Niederlanden für Landelijke Fietsroutes, also das Landesweite Radroutensystem mit entsprechenden Themen. A und B geben die Richtung an. Für uns aktuell ist es B (von West nach Ost) auf der Waddenzeeroute von Bad Nieuweschans (Grenze) nach Callantsoog (Noord Holland).


Weiter ging es dann bei mal mehr und mal weniger Regen bis ich dann dachte: Hier warst du schon einmal. Vor ungefähr 4 Jahren war ich mit meinem Nöll dort. Wir haben dann an der Fischbude Pommes mit Kibbeling gegessen und das Regenradar angeschaut. 


Und das Regenradar meinte es gut mit uns. Wir haben dann einige Kilometer noch mit Jacken verbracht und sind dann aufgrund des fehlenden Fahrtwinds auf Kurz / Kurz umgestiegen. Direkt am Deich ist eine kleine Gedenkstätte, leider ohne Beschreibung. Auch hier wieder ein kurzer Fotostop.

Unsere Trikes:

Es ging dann über den Deich und an diversen Schaafen vorbei und über die Felder bis nach Uithuizen. Hier haben wir einen schönen Mini-Camping gefunden und unsere Zelte aufgebaut.


Natürlich noch im Trockenen. Wir haben auch das Tarp aufgebaut und dann die Vorzelt Funktion meines neuen Zeltes ausprobiert:


Erlebnis: extrem viel Platz, ich kann darunter sitzen ohne nass zu werden und der Platz in der Apsis ist noch besser nutzbar. 

Der Regen hat uns auf die letzten Kilometer immer wieder leicht eingeholt sodass Micha und ich das Tempo relativ hoch gezogen haben und Michaela mitgezogen ist. Wir flogen mit um die 20km/h übers Land. Danach haben wir mal wieder viel zu viel eingekauft. Aber es sieht alles so lecker aus, und irgendwie lebt das auch nicht so lange…
Wir haben also angefangen Curry zu kochen. Mit Zucchini, Pakcoi, Zwiebel und Paprika. Dazu einen riesigen Topf Reis und ein bisschen Rind. Das schneiden des Rindes endete leider nicht in Geschnetzeltem sonder in Gemetzelten. Lag am kleinen Messer und der Form in der die Stücke am Ende sein sollten. 


Hier dann mal ein Bild was alles in den Topf gewandert ist:


Und hier das Endergebnis:

Der Topf ist leer, das Radler auch. Gleich gibt es noch Nachtisch. 

Jana

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