Monthly Archives: Juli 2017

Hoek van Holland – Arnhem – Oberhausen

Nachdem ich gestern schon wieder Zuhause angekommen bin, komme ich jetzt erst dazu etwas auf dem Blog zu schreiben. Wie viel angenehmer das auf einer richtigen Tastatur anstatt am Telefon geht. 🙂

Also am Sonntag ging es für mich von Hoek van Holland nach Arnhem, geschätze Kilometer ungefähr 150. Am Ende waren es ein paar mehr. Ich bin pünktlich um 8.45 Uhr fertig eingecremt mit vollen Getränkevorräten losgefahren und direkt einige Kilometer später in eine Baustelle ohne sinnvolle Umleitung gekommen. Das hat mich ein bisschen Zeit gekostet durch Naalsiwjk zu navigieren. Im Anschluss habe ich mich an meine vorher rausgeschriebenen Knotenpunkte gehalten. Es kamen eine Brücke mit Möglichkeit ein Trike hochzufahren / schieben und zwei Drängelgitter. Dabei war das zweite Drägelgitter so konstruiert, dass Egon mit Gepäck drunter her passte.

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An einem Kanal an der Uni  und TU in Delft waren dann Schilder Richtung Zoetermeer. Ein kurzer Blick aufs Telefon zeigte mir das ich diesen folgen konnte und nur richtig abbiegen muss. Diesen bin ich dann bis zur A12 gefolgt.

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Da ist ein gut ausgebauter Radweg der die meiste Zeit Flach parallel zur Autobahn und / oder Bahn verläuft. Ich vermutete das der LF4 kurz hinter Gouda bei Woerden auf genau diesen trifft (was auch so war). Es ging dann nach kurzer Zeit einmal unter der Autobahn her und vor mir waren so zwei Jugendliche die mein Tempo fuhren und da gab es so ein Restaurant zur goldenen Möwe, ich habe dort auch kurz Pause gemacht.

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Es ging dann weiter über diese Rennstrecke bis kurz vor Gouda, ab dort ging es dann den Schildern Richtung Utrecht nach. Auf diesem Stück habe ich dann einige Kilometer eine Rennradgruppe hinter mir gehabt die nicht überholen wollten obwohl ich mit irgendwas um die 23km/h nicht so sonderlich schnell war.

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Irgendwann haben Sie mich dann aber doch überholt.

Es gab dann ganz viel Straße, Radweg und alles mögliche was grade war und gradeaus ging. Also mal rechts und mal links von der Straße. Dabei war der Untergrund wirklich sehr gut bis gut und kaum Höhenmeter. Ich glaube wenn man sich vorher eine ordentliche Route zusammenklick, kann man mit weniger Gepäckt und einem anderen Rad bis ans Meer fahren.

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Bei Woerden bin ich dann auf den LF4 gestoßen, dieser ging lange Zeit an einem Kanal entlang (und da sich der LF4 und die Schilder Richtung Utrecht einig waren…). Wirklich schön, immer wieder mit Bänken die zum verweilen einluden. Dort habe ich auch eine Pause eingelegt.

IMG_5519 IMG_5517Kurz danach ging es hier und da lang, ich habe mich Aufgrund der Schleifern die der LF4 macht, dazu entschieden wieder den Schildern Richtung Utrecht zu folgen, habe mich dort aber auch mehrmals „verfahren“. War aber alles nicht Schlimm. Utrecht selber war extrem voll. Viele Radfahrer, viele Fußgänger, zu viele Menschen für meinen Geschmack. Sodass ich die Idee einen Kaffee zu trinken sehr schnell wieder verworfen habe.

Dort ist dann dieses Foto entstanden:IMG_5529 2

Das war an einem Platz mit einer riesigen Kirche mitten in der Stadt, es fehlten leider an entscheidenen Kreuzungen wieder Schilder für den Radweg, sodass ich dort einige extra Meter eingelegt habe. Hier hat mir mein Garmin dann doch sehr geholfen. Wieder raus aus der Stadt ging es nachdem ich durch einen Wald gefahren bin an einer Straße entlang. Ziemlich lange immer grade aus. Zwischendruch mal Ampeln die mit Induktionsschleifen für Radfahrer ausgestattet waren. Also auch eine fast grüne Welle. Bis kurz vor Ede lief es wirklich super. Der Radweg war immer wieder von Bäumen gesäumt die die Temperaturen erträglicher gemacht haben, mein Tacho zeigte immer wieder Zahlen über 30°C an.

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Dort habe ich eine Tankstelle gesehen die nicht nur Sprit sondern auch einen Shop hatte. Meine 3 Liter aus meiner Wasserblase waren fast leer, also noch einmal 0,75l reingekippt und eine Cola gekauft. Danach waren es noch ungefähr 25km bis zum Camping der kurz vor Arnhem liegt. Immer schön an der N224 lang, und auf einmal zeigte der Tach nicht mehr 22 an sondern es wurde immer weniger. Was ist den hier los dachte ich und irgendwann, habe ich dann gesehen das ich oben war. Es gab einen netten Blick ins Tal, denn man vom Radweg aber nicht einfangen konnte und so zog sich der Weg bis zum Campingplatz. Dieser liegt mitten im Wald, auf einem Berg. Wo auch sonst? Ich war um 20.04 Uhr dort. Nach 168km mit einem Schnitt in Bewegung von 17.24km/h und einer reinen Fahrzeit von 9h 45min. Das ganze mit ungefähr 25kg Gepäck (ich habe aufgehört ds zu wiegen…). Am Campingplatz kam zum Glück noch jemand bei dem ich mich anmelden durfe. Etwas komisch, Online stand Anreise bis 21 Uhr möglich, vor Ort dann bis 20.00 Uhr, bis 21.00 Uhr nur nach Absprache. Es waren ja nur ein paar Minuten drüber.

Auf der Zeltwiese stand noch ein anderer Radfahrer, ein netter Niederländer. Wir haben uns ein wenig unterhalten während ich mein Rad abgepackt habe und das Zelt aufgebaut habe. Er hatte zu viel gekocht und mir die Rest von seinem Gemüse und seinem Hähnchen abgegeben. Ich war echt dankbar darüber. Er hatte übrigens einen Wok dabei, fand ich sehr spannend, schien aber zufrieden damit. Nachdem ich dann mein Zelt fertig eingerichtet hatte gab es eine warme Dusche und noch ein paar Nüsse ein bisschen gequatsche auf Deutsch, Englisch und Niederländisch. Und gegen 23.00 Uhr bin ich dann ins Bett gefallen.

 

Am nächsten morgen gab es leider ein leichtes Kratzen im Hals, habe ich mir doch das gleiche eingefangen was Michaela und Michael auch haben. Aber heute stand ja nur noch einkaufen in Zevenaar an und dann der B8 folgen. Meine Eltern hatten schon angeboten mich irgendwo einzusammeln. Also ging es bei kühlen 18°C gegen 9.00 Uhr vom Campingplatz aus los Richtung Arnhem wo ich wieder auf parallelen Radwegen zur Bahnlinie bis Zevenaar fuhr wo ich dann ein paar Kleinigkeiten einkaufte. Mitten im Ort ein Schild mit Emmerich, also schön hinterhergefahren und irgendwann war ich dann auch schon in Deutschland.

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Einmal bin ich von der B8 abgebogen, habe mich dann aber doch gegen die schönere Landschaft und für den besser ausgebauten Radweg entschieden.

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Der Radweg an der B8 ist die meiste Zeit rechtsseitig geführt. Dass führte auf Dauer bei mir irgendwann dazu, das das surren und zierpen der Grillen auf dem rechten Ohr unangenehm wurde.

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Aber es ging immer weiter. Erst Emmerich, Rees, Wesel. Ab hier kannte ich die Strecke einigermaßen. Weiter Richtung Dinslaken. Dort ein wenig durch den Ort und dann auf die Hoag Trasse Richtung Oberhausen. Einer kleinen Umleitung gefolgt. dafür die doppelte Dröhnung der Emscher abbekommen. Aber auf dem Stückchen Trase gab es schon die ersten Ruhrgebietsanzeichen.

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Am Rhein-Herne-Kanal angekommen, habe ich mich entschieden nicht den kürzesten sondern den für das Trike am bequemsten Weg zu nehmen. Es ging also ein Stückchen länger am Kanal entlang und ich habe am CentrO noch einen Kaffee getrunken und etwas gegessen. Es gab den Witz von Michael, das ich bis 17.00 Uhr nicht da sein werde. Um 16.43 Uhr habe ich ein Foto von Kaffee in meiner Hand gemacht. 😉

Es waren dann „entspannte“ 110km mit einem 18,xxer Schnitt. Die genauen Tacho zahlen habe ich grade nicht greifbar. Meine Eltern haben dann Taxi gespielt.

Und aktuell? Meine Nase läuft. Das Zelt ist trocken und die Wäsche sauber. Achso, und einen Sonnenbrand im Gesicht von gestern gab es auch noch. Es war ja Regen angesagt.

Jana

Bloemendaal an Zee – Hoek van Holland

Fangen wir mal ganz früh an. Nachdem die Gewitter abends abgezogen waren, ging es pünktlich gegen 1 Uhr wieder los. Regen, Blitze und Donner. Teilweise so nahe das die Erde bebte. Das ganze dauert fast 2 Stunden und an schlaf war nicht zu denken. Entsprechend schwierig gestaltete sich das Aufstehen am nächsten morgen…

Es hatte so stark geregnet, das der Sand mit Wasser gemischt bei mir zwischen Plane und Innenzelt gelaufen ist. Zum Glück ist alles dicht. Das man auf meinem Auto schreiben kann wusste ich ja schon. Aber jemand hat auf meinem Trike geschrieben. Auf jedenfall ist alles sandig, mein Zelt ist es immer noch…


Diese süße Schnecke saß morgens auch am Zelt. Es ging dann trotz der Sandmengen die überall waren vergleichsweise früh um 11 Uhr los Richtung Süden. Ungefähr 500meter nach der Ausfahrt vom Campingplatz habe ich aber beschlossen das meine Kette dringendst sauber gemacht werden sollte. Damit wollte ich keine 70km fahren…

Wir führen dann (mal wieder) durch die Dünen, hoch runter links rechts und viele verrückte Rennradfahrer die selbst für ein Kind nicht bremsen wollten. Dabei war es ziemlich schwül und drückend. Der Wind kam erst später dazu.


In einem der …Wijks haben wir ein Eis gegessen und sind weiter gefahren. Ich bin mein Tempo gefahren und habe mich dann in den Haag dank Baustellen ohne Umleitung genau wie die beiden Verfahren. Kurz vor dem Supermarkt habe ich dann gewartet und wir sind zusammen weiter gefahren. Zwischendurch ging es mal wieder an großen braunen Wesen vorbei und auch am Schild für den LF4. Dazu aber später mehr.


Am Supermarkt hatten wir uns schon entschieden was es zu essen gab. Da wir schon länger ein Päckchen Sahne durch die Gegend führen würde es Paprika-Rahm-Schnetzeltes mit Nudeln. Die 4 km bis zum Campingplatz rollten wir dann gemütlich ab und dort haben wir dann für 2 Nächte eingecheckt. Wir haben uns diesen Platz aufgrund der guten Rezensionen ausgesucht. Wir hatten tatsächlich Wiese, eine Parzelle für uns und das Sanitär ist neu, gepflegt und sauber. Dafür war dies aber der teuerste Platz… Nachdem die Zelte standen und wir überall noch Sand runter, raus oder weg gewischt haben gab es essen.


Und wir sind alle ziemlich früh ins Bett verschwunden, ich habe morgens auch mal etwas länger geschlafen und noch gegammelt. 

Heute war dann gammeln, gammeln, am Strand gammeln und gammeln angesagt. Michael hat einen Drachen dabei den wir dann auch steigen lassen haben. Hat mich schon ordentlich gezogen, macht aber extrem Spaß. Hier sieht man Michael dann auch in Aktion.


Und grade war ich noch einmal am Strand Sonnenuntergang gucken. 


Morgen machen wir uns auf den Heimweg. Wir trennen uns dafür. Haben heute schon Zeug umverteilt. Ich werde spätestens Mittwoch zurück sein, wahrscheinlich etwas eher. Michaela und Michael fahren kürzere Etappen und kommen dann etwas später zuhause an. Morgen geht es also erstmal ein Stückchen nach rechts oben und dort werde ich dann (hoffentlich) auf den LF4 treffen und diesem bis Arnhem folgen. Von dort aus ist dann geplant über den Rheinradweg erst nach Emmerich und dann weiter über Wesel, Dinslaken und Oberhausen nach Hause zu fahren.


Jana

Haarlem

Heute haben wir einen Tag Pause eingelegt. Ich habe mir Haarlem angeguckt und ein paar Schuhe gekauft. Michaela und Michael den Strand unsicher gemacht.

Zurück ging es für mich durch die Dünen. Wirklich toll hier.

Ein paar Eindrücke von heute.

Erstmal die Schuhe


Haarlem:


Dünen:

Man soll 25 Meter Abstand halten. Nur wenn sie direkt AM Radweg fressen ist das schwierig.



Der Wetterbericht für heute Abend sagte:

Unwetter. Da wir noch essen wollten haben wir doch noch das Tarp aufgebaut, Michaela dürfte dafür als Abspannung herhalten. Wir haben sie natürlich durch eine Abspannleine ersetzt 


Zu essen gab es dann einen riesigen Haufen Herzhafte Pfannekuchen und als Nachtisch noch Chips mit Bolognese Geschmack. Maggi Fix schmeckt dagegen natürlich. 


Und jetzt Blitz und donnert es und es regnet.

Also gute Nacht

Jana

PS: wir haben vorhin die Handtücher der Nachbarn gerettet. Also bei Beginn des Regens trocken in deren Zelt gelegt. Haben sich dafür bedankt. 

Sint Martenszee – Bloemendaal aan Zee

Ich glaube den heutigen Tag kann man aus verschiedenen Perspektiven sehen, wie alles. Ich fand ihn schön.

Nachdem ich in der Nacht mehrfach wach war um auf meiner Matte wieder nach oben zu rutschen war der Wecker um 7.25Uhr viel zu früh und ich habe mich noch einmal umgedreht. Irgendwann gegen kurz vor 8 oder so bin ich dann doch mal Richtung Sanitär gewandert. Die Strecke war eigentlich nicht so lang, vielleicht 200meter. Aber durch das sandige und doch eher unwegsames Gelände hat man echt überlegt ob man alles dabei hat. Wieder zurück haben Michaela und Michael schon angefangen ihr Frühstück vorzubereiten. Ich habe mir nur eine Banane „gerettet“ und weiter gepackt. Keinen Hunger auf Frühstück, das kommt bei mir ja eigentlich selten vor das ich frühstücke…


Ich war dann fertig habe alles Organisatorische erledigt und noch etwas auf meinem eBook Reader gelesen. 

Gegen 11.30 sind wir dann los. Es ging heute die meiste Zeit über den LF1a, wir haben gestern das Ende des LF10b erreicht und an der entsprechenden Stelle das Schild für den nächsten Radweg bekommen.


Wir sind durch die Dünen gefahren. Klinker. Rot oder grau. Ich kann diesen Untergrund seit dem 300er Brevet aus dem Emsland nicht mehr wirklich haben. 230km darauf waren etwas zu viel, aber was muss das muss. Die Landschaft hat entschädigt.


Dabei habe ich auch einen Defekt an meinem Trike festgestellt. Eins der Schutzbleche fängt an der Halterung an zu reißen (vorne links), darf nach 10 Jahren (oder wie alt das Rad jetzt ist) aber passieren. Ich kenne andere da geht das deutlich schneller. 

Da wir heute bis nach Zandvoort oder Umgebung wollten haben wir doch eher kürzere Pausen gemacht. Am Ende der Dünen kurz vor Ijmuiden habe ich dann am Spar mit kaltem Kaffee für alle gewartet. Ich bin mein Tempo in diesem Bereich gefahren und haben es auch genossen etwas Zeit für mich zu haben. 


In Ijmuiden selben haben wir dann etwas Wasser gequert. Fahrräder dürfen kostenlos mitfahren. Autos kosten 1,25€. Also echt super für uns.


Luftlinie von dort bis zu dem Camping den wir ausgesucht hatten nur noch wenige Kilometer. ABER…man kommt vorher schon wieder Richtung Meer, allerdings sind dann auf einem guten Stück keine Verbindungswege zwischen den Radwegen so das man einen recht großen Bogen fahren muss. 


Das  blaue ist das Wasser, das orangene der Bereich wo es keine Verbindung gibt. Schaut es euch im Zweifelsfall selber auf der Karte an.

Es ging dann durch ein extrem schönes Dünengebiet weiter, immer wieder hoch und runter. Erinnerte zwischenzeitlich eher an eine Steppe und nicht an eine niederländische Düne.


Hier kann man auf jedenfall viel gucken und genießen. 

Unsere Garmins haben beide darauf bestanden den Hintereingang der Campingplatzes zu nehmen. Sodass wir über den ganzen Platz gefahren sind, uns angemeldet haben. Bei der Anmeldung sind wir gefragt worden sind wie viele Zelte wir haben und wir sagten 2 Zelte, 3 Personen. Wie immer, als wir dann fast bis zum gleichen Ende zurück geradelt sind haben wir uns die Frage gestellt: wie sollen wir auf diesen Platz 2 Zelte bekommen. Entweder wir bauen den Laufweg für alle weiter hinten zu (2 Zelte) oder wir bauen auf den Nachbarplatz drauf. Dafür haben wir uns dann entschieden. Auch die Familie hier in unserem Sandkasten fand es schwierig deren Zelt für 3 Personen auf 1 Platz zu bekommen. Wir stehen auf 2, die auf 4. Wenn jetzt noch jemand auf die 3. will muss er eine Dackelgarage haben… 

Nachtrag: Die Nachbarinneren von 1 haben sich grade auf Niederländisch schon darüber „aufgeregt“ das mein Zelt ja noch auf 1 stehen würde und 2 erst irgendwo weiter hinten anfangen würde. Morgen kommt ein Foto davon!


Dafür gibt es heute so richtigen Dünencamping. Ohne Sand im Zelt wird es schwierig… 

Wir waren spät unterwegs heute. Also haben wir beschlossen die Lokalität am Platz auszuprobieren und haben Burger mit Pommes gegessen.


Gute Nacht

Jana

PS: Der Spielplatz ist der Hammer. Da will ich noch einmal Kind sein.

Makkum – Sint Martenszee

Heute war ein schöner Tag. Von der Sonne geweckt zu werden weil es plötzlich extrem warm im Zelt wurde ist angenehmer als vom Wecker. Wir packten dann zusammen und haben gemütlich gefrühstückt und dan weiter gepackt. Die Zelte waren relativ schnell trocken und wir saßen um 10.15 auf den Rädern Richtung Abschlussdeich. Ich bin etwas vorgerollt und habe hier und da Fotos gemacht. 


Das Wetter meinte es gut und wir bekamen viel Sonne ab. In der Mitte ist eine Tabistelle, dort gab es dann eine Runde Eis für alle. Und wir rollten ziemlich flott weiter, wir hatten dort schon beschlossen ungefähr bis Callantsoog zu fahren. Also ans Meer. In Den Oever haben Michael und ich über die Route diskutiert und sind dann auch weiter gefahren. Es gab noch einen Zwischenstopp am Supermarkt und kurz danach haben wir eine Bank mit einem Schattenplatz gefunden.


Wir rollten relativ flott weiter, auch Michaela hielt das Tempo mit. 


In ‚t Zand gibt es irgendein Fest, viele Häuser waren geschmückt mit Fähnchen und schildern.


Wir haben dann eingekauft und beschlossen den Dünencampingplatz kurz unter Callantsoog zu nehmen. Ich habe an der Rezeption eine „Panoramakarte“ bekommen. Ein bisschen größer das Teil.


Der Platz liegt in den Dünen, also gab es einen zweiten Einsatz unserer Holzheringe und wir stehen ein bisschen in Schräglage, mal schauen wie oft ich heute Nacht wach werde weil ich auf meiner matte nach unten Rutsche… 😀


Heute gab es ganz einfach Nudeln mit Hackfleischsosse und Parmesan (oder so was in der Art).


Bis zum Meer sind es ja nur 1,5km… NUR?! Wir sind hingelaufen und haben die schönen Berge. Ähm Dünen natürlich bestaunt und sind dann gefühlt über 7 Stück gelaufen.


Am Meer haben wir etwas mit der Frisbee gespielt und haben vorher die Füße ins Wasser gehalten. Auf dem Bild sind Michael (links und fangend) und Michaela (rechts) zu sehen.


Jetzt gleich geht es ins Bettchen. 

Und die Moral von heute: Vergiss nicht deine Beine auf dem Liegerad einzucremen…

Gute Nacht

Jana

Ps.: Hier das Deichfoto was dann auch als Selfie des Tages durchgeht.

Vlieland – Makkum

Nach einem tollen Pausentag ging es dann heute wieder zurück Richtung Festland. Die Fähre ging um 11.45 Uhr, also sind wir zeitig aufgestanden. Die Zelten waren aufgrund des Windes relativ trocken. Ich habe mangels Hunger das Frühstück ausfallen lassen und Michaela und Michael haben sich über die restliche Milch und die Brötchen her gemacht. In der Zeit habe ich weiter gepackt. Heute habe ich das Innenzelt am Außenzelt gelassen weil es ja trocken war, allerdings lässt sich das nicht so gut packen und es passt nicht so gut in die entsprechende Tasche. Da muss ich auf Dauer mal gucken wie ich das mache, aber nicht diesen Urlaub. 

Beim abbauen hatten wir Spaß und der Hammer war immer mit dabei.

Ich war etwas eher fertig und wollte noch Karten kaufen. Also kurz unseren Pfand (ein Blechschild) an der Rezeption ausgelöst und dann in den Ort geradelt. Ein bisschen bummeln gewesen und dann habe ich an der Fähre angefangen ein paar Karten zu schreiben. 


Auf der Fähre habe ich mal wieder was am Rad vergessen, also schnell runter und wieder hoch huschen. Und dann hatten wir einen Platz in bester Position.


Direkt gegenüber waren Fenster zum rausgucken. Also ging es weiter an die Kartenschreiberei und auch über die Krentenbollen und die Cashews haben wir uns hergemacht. Das war zwischendurch das Ausblick. Ziemlich wolkig und windig wie wir kurze Zeit später feststellen durften.


Wieder an Land haben wir Harlingen durchrollt, ich wollte gerne etwas bummeln gehen. Gab aber nix. Also haben wir und auf die 12 km bis zum Camping aufgemacht. Es ging rauf auf den Deich mit tollem Blick. Aber der Wind von nicht unerheblicher Stärke kam von vorne rechts. Wir haben dann Windschatten fahren gespielt. Michaela in meinem und Michael in Michaelas. Ich fand die Schräglage auf dem Deich auf Dauer viel unangenehmer als den Wind. Das hat die Laune aber nicht getrübt.


Ich wollte probieren ein Foto von uns zu machen und habe mein Garmin zum anlehnen benutzt. Das Telefon ist leider umgekippt und es fing dann auch kurz an zu schauern, sodass wir lieber weiter wollten. Aber morgen kommt noch ein Deich. 


Auf dem Campingplatz haben wir uns angemeldet und dachten das wir uns schön windgeschützt hinstellen, aber da finden die Heringe nicht in den Boden weil es zu steinig war. Also auf die schöne Wiese umgezogen und eine nette Nachbarin bekommen.


Wir wollten hier noch in den Ort um einkaufen zu gehen. Michaela und ich sind schon bis zum Sanitär vorgefahren, Michael rief uns noch was hinterher was wir beide nicht verstanden haben. Als dann Michaela von den Zelten um die Ecke kam und sagte das ein Reifen platt ist haben wir uns erstmal darum gekümmert. War natürlich wieder hinten… 

Wir haben dann mal wieder viel zu viel gekauft. Einkaufen mit Hunger bei 3 Leuten scheint sich zu potenzieren… 😀 wieder am Platz haben Michaela und meinewenigkeit angefahren das gekaufte zu verarbeiten. Michael hat an seiner Schaltung geschraubt, die wollte nicht wie sie sollte. Dann ist aufgefallen das wir das Creme freche für die Soße vergessen haben. Also habe ich mir mein trike geschnappt und bin schnell noch einmal zum Supermarkt gefahren. Dort habe ich dann die letzte Packung erwischt. Wir haben heute Fischcurry gekocht. Die Gewürzmischungen hatte Michael direkt fertig eingepackt. 


Wir spielten Karten. Unsere Nachbarin, die Kuh, ist extrem heiser. Und als die Kuh mal wieder Muhte was sich, da Sie heiser ist, echt lustig anhört sagte Michaela: Kann einer die Kuh abschalten. Das ganze endete dann in einem Extremen lachen.

Ich hatte zwischendurch schon andere Gedanken an das morgige Abendessen.


Und jetzt grade kam eine dunkle Wolkenfront auf uns zu, also schnell ins Zelt und den Blogeintrag zu Ende schreiben dachte ich mir.


Gute Nacht

Jana

Vlieland

Nachdem ich gestern für vorgestern geschrieben habe schreibe ich heute Vormittag für gestern.

Ich durfte ausschlafen und das habe ich auch bis halb 10 getan. Dann gab es Dusche und Pfannkuchen. Mit Blaubeeren und Banane mit Nutella:


Dann natürlich spülen und ich habe mich dann zusammengepackt und bis bis zum Äußersten Punkt der Insel gefahren. Also der der mit dem Rad zu erreichen ist. Die Insel ist fast autofrei, nur ein paar Anwohner, die Hotels und Campingplätze haben Autos. Also ziemlich entspannt. Auf dem Hinweg bin ich an Ponys und diesem Schild vorbei gekommen:


Am Strand habe ich dann ein paar Meter zu Fuß gemacht und mich hinter einer kleinen Düne mit meinem E-Book Reader und meinem Handtuch verkrochen. 

Danach gab es natürlich noch das ein oder andere Foto, was auch sonst?


Im Anschluss ging es auf die Dünenpiste. Hoch runter links rechts und das auf einem Schotterweg, da kann man einfach nicht langsam fahren und es macht einen heiden Spaß da mit 20 Sachen durchzuheizen.


Zu essen gab es dann abends Reis (wir haben den Reis eingezippt und es heißt jetzt immer Leis leis Baby… :D) dazu gab es Zucchini, Paprika, Zwiebel, Knoblauch und Spanische Salami (ausgesprochen: schuritzo, wir sind uns da nicht so sicher wie man das schreibt).


Für mich gab es im Anschluss noch einen tollen Sonnenuntergang.



Jetzt sitzen wir auf der Fähre Richtung Festland.

Jana

Nij Altoenae – Vlieland

Gestern ging es dann wieder los, also mit regen natürlich. Aber die Prognose sagte das es ab mittags trocken sein sollte. Es nieselte immer mal wieder und wir hatten dabei gemütliche 16°C. Also optimale Bedingungen. 

Ich bin irgendwann dann doch aufgestanden und habe mich fertig gemacht. Im Hinterkopf der Plan gegen 11 loszufahren da wir um 14.20 auf der Fähre in Harlingen sein wollten. Michaela war irgendwie den dritten Tag in Folge erstaunt darüber, das ich so schnell fertig bin mit packen. Keine Ahnung, Übung halt?


Das ist unsere frische gefüllte Flaschenparade, viele bunte Farben. Wir sind dann auch relativ pünktlich losgekommen und haben uns anfangs über den LF10 bewegt. Es ging wieder durch die Felder, diesmal aber auf Schotter.


Wir entschlossen uns dann doch am Deich entlang zu fahren, der Wind schon uns immer mal wieder und es gab natürlich wieder eine Mengen Schafe…


Der Regen hat übrigens gegen 11 Uhr aufgehört, sodass die Regenjacken nur zum trocknen und aufgrund der Temperatur angezogen waren. In Harlingen hatten wir dann sogar noch so viel Zeit das wir kurz den Albert Heijn geplündert haben und dann zur Fähre aufgebrochen sind. 

Als wir auf der Fähre an Deck gegangen sind schön tatsächlich die Sonne!!! SONNE!!! 😀 Aber bei Windstärke 5-6 war es einfach zu kalt und außerdem gab es unter Deck so Sofas die zum lümmeln einluden.


Auf Vlieland schien natürlich auch die Sonne und auf dem Campingplatz haben wir nachdem wir in der Rezeption waren erstmal eine Runde gedreht und uns ein schönes Plätzchen am hintersten Ende ausgesucht. Es stehen viele große Leihzelte dort, sodass es nicht so einfach war einen Platz der zum einen groß genug für beide Zelte ist und einigermaßen grade ist zu finden. 


An der Rezeption ist auch ein supermarkt. Wir haben uns dann mit Holzheringen und einem Hammer versorgt da der Boden mehr oder weniger aus Sand besteht und sonst nicht wirklich was hält wenn der Wind drauf steht. 

Wer Holzheringe nicht kennt hier zwei Fotos, der Flipflop hat Schuhgröße 40:


Das erste was ich danach gemacht habe ich eine Wäscheleine zwischen Rutschenturm und Schaukel zu spannen und meine nasse Wäsche aufzuhängen. Im Anschluss das tropfnasse Zelt ausgepackt und aufgebaut. Danach kam einfach nur noch:

Das große Trocknen! Es fühlte sich alles etwas Klamm an. Wir haben das Wetter genutzt um die Schlafsäcke zu lüften und alles wieder trocken zu bekommen.


Zum Abendessen gab es Herzhafte Pfannkuchen und danach ging es an den Strand. <3

Der Sonnenuntergang schien schön zu werden, und so habe ich mir ein gemütliches Plätzchen im Sand ausgesucht. 

Michaela und Michael sind irgendwann dann weil wegen kalt schon wieder zurück gegangen. Ich habe noch etwas länger dort genossen. Hier ein paar der Fotos:




Jana