Monthly Archives: September 2015

Dinslaken – Raesfeld – Dinslaken

Und zwar ging es für 4 Fahrer mit Trikes am Sonntag bei schon trockenem Wetter eine Runde durch die sanften Hügel des Niederrheins. Ich fand die Tour trotz der abklingenden Erkältung echt toll. Es hat mir Spaß gemacht und ich habe es genossen die 70km zu fahren. Das Trike war anfangs etwas ungewohnt und rollt noch sehr gut, nur an das Toxy kommt es nicht ran. Würde mich auch wundern. Ein Stecker von meiner Beleuchtung ist abgebrochen, ich sollte mal einen richtigen Schalter einbauen und nicht immer Stecker auseinander rupfen.

Hier ein paar Fotos:

   
    
   

Stammtisch Düsseldorf und Umland

Am Sonntag ging es mit Günter von Gelsenkirchen aus nach Düsseldorf zum Stammtisch mit Umland (wo wir zugehören). Es ging erst durch Gelsenkirchen zur Ruhr. Hier sind wir schon mehrfach lang gefahren. In Werden haben wir dann die Ruhrseite gewechselt und sind weiter der Ruhr gefolgt. Bei Ratingen haben wir uns einmal über den Berg Richtung Rhein aufgemacht. Hier gab es ein paar Höhenmeter die sich im kleinsten Gang aber auf gepflastertem Nassen Untergrund einigermaßen gut fahren ließen. Im Vergleich zum Triketreffen anfang des Jahres war das aber auch nichts… 😉

Am Rhein haben wir kurz vor der Fähre Norbert aufgegabelt und dann direkt an der Fähre in Kaiserswerth den Rest. Mit 2 Velos, 3 Trikes und meiner wenigkeit auf dem Toxy ging es in recht flottem Tempo einen großen Teil der Strecke wie auf dem Hinweg zur Ruhr und zum Baldeneysee. Hier haben wir eine Pause gemacht und etwas gequascht. Günter und ich haben uns entschieden in Werden weider abzudrehen weil wir ja noch ein paar Kilometer vor uns haben. Wir haben uns dann für eine etwas andere Route mit ein paar mehr Höhenmetern entschieden, ich glaube langsam mag ich Bergauf fahren sogar lieber als runter…

Der rest verlief dann aber nach Plan, sodass ich keine 10 Stunden später mit 132km auf dem Tacho wieder Zuhause war. Und das ganze (mal wieder) Pannenfrei!

Den Tag danach hat mich dann eine Erkältung erwischt, also war mit dem Plan an meinem freien sehr langem Wochenende noch ein paar Kilometer zu fahren erstmal nichts.

Große Weserrunde

da ich etwas faul bin Kopie ich hier den Bericht vom Velomobileforum hier rein, hänge aber noch Fotos an:

So, ich melde mich auch mal zu Wort. 

Erstmal Danke für alle die mir Mut zugesprochen haben und mit mir gefahren sind. Besonders erwähnen muss ich da Dirk @welverwiesel er ist ganz tapfer ohne zu drängeln mit mir gefahren.

Für mich war es meine erste „richtige“ Langstrecke. Die länge Strecke (mit einem anderem Rad) war bis dahin bei 190km, gestern ging es dann auf die 300er Strecke. 

Am Anfang liefen die Kilometer gut, da @Weliandy und @Martin D. Ortskundig waren und uns um einige Höhenmeter herum geführt haben und uns auch einige Kilometer begleitet haben. Die Steigungen die wir dabei hatten waren machbar und der Regen hielt sich zurück und zwischendurch hat sogar irgendwer das Licht angemacht, die Sonnencreme hätte im Zelt bleiben können. Die Versorgung war super und die Laune auch, und das obwohl das Wetter kaputt war (kam Wasser raus, manchmal jedenfalls).

Bei Kilometer 100 hat sich @boots0815 entschieden umzudrehen und überlegte dafür über die Hochebene zurück zu fahren. Damit sind wir noch zu 4. weiter gefahren. Die Kilometer liefen gut, wir sind gegen den Track gefahren, das heißt: Auf dem Weserradweg geblieben und haben uns den Solling erspart. 

In Gieselwerder haben wir uns den Stempel an der AVIA abgeholt und eine kurze Pause gemacht. Da meine Schaltung seit einigen Kilometern ein Vögelchen war und etwas quietsche hatte ich das Glück das Martin eine kleine Flasche mit Fett zum sprüchen dabei hatte. Lief danach wieder leise, sonst wäre das der nächste Grund für Kopfschmerzen gewesen und nicht der kalte Nacken.

Dort haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt, nach meinen Überlegungen mit @walter zu drehen habe ich mich entschieden mit Dirk weiter zu fahren um Nudeln in Hann. Münden zu essen. Also ging es bei ein paar Tropfen von oben weiter Weser aufwärts und Walter ist mit Martin wieder zurück gefahren.

Richtung Hann. Münden haben wir dann noch unsere Velomobielfahrer gesehen und gegrüßt, das war eine Motivation die Jungs zu sehen. Danke an die drei! 🙂 

Kurz danach haben wir dann @SebHeine getroffen, er schien gute Laune gehabt zu haben? Auf jedenfall war es dann gefühlt nicht mehr weit und wir haben beim THW Nudeln bekommen, Getränke aufgefüllt und einen Stempel bekommen. Und natürlich habe ich die großen Mengen an Sand aus meinem Gesicht gewaschen, ich brauche umbedingt ein Schutzblech!

Es ging dann wieder zurück und dann wurde es richtig Nass, einen richtigen Schauer gegen 15.15 Uhr (wie im Wetterbericht). Ich bin mal wieder Nass und entsprechend Dreckig geworden… und das ZR natürlich auch. Dirk hat deinen neuen Poncho angezogen und wir haben uns kurz untergestellt. 

Auf dem Stück Richtung Gieselwerder haben wir noch ein Pärchen Rennradfahrer getroffen deren GPS versagt hat, diese sind dann ein Stück mit uns und wir mit dennen gefahren. Ab Kilometer 200 wurden meine Beine langsam schwer, bei Anstiegen wurden ich immer langsamer und es wurde immer anstrengender. Aber ich wollte die 300 fahren und hatte mir das auch vorgenommen, also Zähne zusammen beißen und weiter.

In Heinsen, an der letzten Stempelstelle gab es für uns noch Gulaschsuppe und heiße Getränke, das hat meine kalten Füße zwar nicht warm gemacht, aber noch einmal ein bisschen Energie gegeben. Meine Kette hatte gefühlt ab dort oder irgendwo voher sehr wenig fett gehabt, der Sand dazu hat dann eine schöne Geräuschkulisse gegeben (low fat ist doch in Mode oder?). Bringt aber nichts, also weiter und weg ignorieren.

Die einbrechende Dämmerung hat die Navigation nicht einfacher gemacht, wer mich kennt weiß das ich meistens kaum links und rechts auseinander halten kann… Das haben Dirk und ich dann aber zusammen gut hinbekommen.

Es ging über die flache Strecke an der Weser zurück, dort ließ die Kraft bei mir dann entgültig nach. Es fiel mir wirklich schwer mehr als 22km/h aufs Tacho zu bekommen, dazu kam der fiese Wind von der Seite und von vorne, die Dunkelheit und die Problematik das mir kalt geworden ist. Die letzten Steigungen habe ich mir dann (wirklich langsam) hoch gekurbel, Dirk ist immer schön geduldig vor oder hinter mir gefahren, sodass ich immer ein Rücklicht oder Scheinwerfer in Sichtweite hatte. 

Irgendwann hat Dirk bei seinem neuen Garmin die Funktion entdeckt um zu sehen wie weit es noch ist, das machte es einfacher. Als es hieß noch 25km (also mein Arbeitsweg) hatte ich ein Ziel vor Augen und es lief innerlich etwas einfacher, oder es wirklich so war kann ich nicht beurteile. Vielleicht @welverwiesel? Das hat mich einfach beruhigt, zu wissen jetzt sind es noch maximal 75 Minuten sind.

Kurz vor dem Ziel war dann einfach nur ein ein Gefühl da: GLÜCKLICH! 

In der Schule gab es dann noch einen kurzen Plausch mit zwei anderen Rennradfahrern die wir unterwegs mehrfach getroffen hatten und etwas zu essen. Wir haben also die 300km mit 17Stunden und 35Minuten geschafft, die Zeit in Bewegung (lt. Tacho) waren 15Stunden 1Minute. 

Am Ende gab es am Kanuclub noch ein Biermischgetränk, aber erst nach einer warmen Dusche! Und nach fast 22 Stunden auf den Beinen habe ich sehr gut geschlafen und heute morgen war das bewegen der Beine ein bisschen schwer. 

Ich hoffe das war jetzt nicht zu viel. Musste ich einfach loswerden.

Jana

   
    
    
    
    
    
   
 

Jonas, Bommel und Zucchini

In der Woche nach Holland haben Jonas und ich seine Fahne an seine Challenge gebastelt. Währenddessen habe ich ihn davon überzeugen können das der Korb ab muss und einer der Batterierücklichtern dann an den Sitz kommt. Dafür hat er seine Liegeradtaschen etwas benutzt und jetzt auch etwas von der Reflektionsfolie angebracht, ich sag nur Oh Tannebaum Oh Tannebaum…. 😀

 
Da meine Eltern nicht da sind muss ich mich um Bommel, mein etwas älteres Kaninchen kümmern:

  

Aber auch ihm geht es gut. Hauptsache er hat seine Ruhe. 

Im Garten wachsen Zucchinis, die werden irgendwie riesig.

   

Und auch schöne Sonnenblumen gibt es.

  
Für die Weserrunde habe ich ein wenig trainiert, ich hatte Bedenken. Hier waren Michaela und ich etwas unterwegs.

  

BE und Holland

und zwar die Führerscheinklasse. Seit der Nachttour ist wieder viel passiert, ich habe meinen Führerschein BE gemacht. Also Anhänger, fand ich jetzt nicht so schwierig. Und direkt im Anschluss ging es über das Wochenende nach Holland. Schön mit Michaela. Meine Eltern sind später nach gekommen und Henk haben wir unterwegs auf der Autobahn getroffen und sind dann zusammen weiter gefahren.

Angekommen sind wir bestem Wetter, und die Katze vom Campingplatz hat uns schon wieder begrüßt.

  
Wir haben dann etwas gequatscht und haben mit meinen Eltern das Vorzelt etwas aufgebaut. Im Anschluss sind dann Henk, Michaela und ich typisch holländisch essen gewesen:

  
Auf dem Rückweg über die Dünen gab es dann einen wunderschönen Sonnenuntergang.

   
 
Am nächsten Morgen kam Henk zu uns (er stand einen Campingplatz weiter) und wir sind mit zwei Toxy ZR und einem Trike etwas durchs Land gefahren. Erst an der Küste hoch den LF1 und später einfach quer rüber Richtung Vlissingen und dann wieder nach Zoutelande. Mit einem Stop am Supermarkt, dort haben wir uns mit Salat, Saft und einigen Kleinigkeiten für das Abendessen eingedeckt. 

  
Unterwegs in Middelbur gab es noch ein Frozen Joghurt:

  
Unterwegs habe ich leider kaum Fotos gemacht.

Michaela und ich habe Henk zu Fuß Richtung Campingplatz begleitet, also dort wo er stand. Der Rückweg ging am Strand entlang. Wieder mit einem tollen Blick:

   
 
Der nächste Tag kam, und der Wetterbericht war ab mittags eher durchwachsen mit Starkregen. Wir sind also aufgebrochen und wurden ein Stückchen von meinem Papa begleitet. 

Mit viel Gegenwind ging es auf den Liegen aber recht flott. Irgendwann ist mir meine Kappe vom Kopf geflogen, also links rüber und Bremsen. Michaela hat dabei dieErfahrung  gemacht warum wir alle mit Klickies fahren. Ist aber außer einem Schrecken, einem großen blauen Fleck und ein bisschen Schmerzen nichts passt. Hätte auch deutlich schlimmer ausgehen können!

   
Hier direkt danach, erstmal Kurz verschnaufen und auf die Karte gucken. 

 
Das mit der Karte war aber mein Job.

 Am nächsten Tag haben wir dann vor dem Regen das Zelt aufgebaut und dann mit meiner Mama Bohnanza gespielt. Es hat immer wieder geregnet sodass wir in Middelburg etwas bummeln waren und von dort an dann direkt nach Hause gefahren sind.