Category Archives: Finnland 2018

FAQ – Häufige Fragen, Teil I

F: Ist es nicht dauerhaft dunkel / hell in Finnland?

A: Nein, wir sind kurz vor der Tagnachtgleiche hier, die Tageslänge ist vergleichbar mit der in Deutschland.

F: Liegt da Schnee?

A: Mit dem ersten Schneefall kann man in Lappland ab Oktober rechnen, im Süden ab Anfang Dezember. Deshalb haben wir auch schon Winterreifen drauf, der erste Nachtfrost kann schon im September kommen.

F: Es ist doch bestimmt kalt in Finnland! Oder?

A: Hier ein Foto von heute Mittag, grade (19.07 Uhr) haben wir noch 15°C.

F: Wie ist das mit den Mücken?

A: Wir hoffen, dass die meisten schon das Zeitliche gesegnet haben. Spätestens wenn es friert, aber ich habe schon einen Mückenstich am Bein.

Suomenlinna

Nachdem Jana und ich uns bereits gestern mit dem Dom auf einem Foto verewigt hatten, durfte uns heute auch der innere Schweinehund begleiten.

Unser eigentliches Ziel war aber die Eroberung von Suomenlinna. Dabei handelt es sich um eine Festung aus dem 18. Jahrhundert, die auf mehreren Inseln vor Helsinki liegt. Zum Glück für uns wurde die Erstürmung dadurch erleichtert, dass es eine direkte Fährverbindung vom kauppatori gibt, mit der wir in nur 15 Minuten übersetzen konnten.

Spannender als die Gebäude fanden wir es, uns abseits der Wege durchzuschlagen. Für uns als geübte Kletterer natürlich überhaupt kein Problem, sodass unsere Füße trocken blieben.

Die obligatorischen Selfies des Tages:

Ich beim Fotografieren dreier magentafarbener Pimm… äh ich meine Blumen:

Das hier ist einfach nur bäääääh…

Fun Facts über Algen: Ca. 160 Arten werden industriell genutzt. In Südostasien werden jährlich ca. 9 Millionen Tonnen verzehrt. Im Gewebe von Muscheln können sich Algentoxine anreichern, was bei Verzehr zu Vergiftungserscheinungen führen kann. Also überlassen wir Muscheln besser den Möwen als Essen.

An diesem gemütlichen Platz haben wir eine unserer vielen Pausen eingelegt:

Aus einem mir nicht ersichtlichen Grund bestand Jana wieder auf Springbilder. Ich finde Springbilder anstrengend. Man knipst haufenweise Fotos hintereinander in der Hoffnung, dass auf wenigstens einem die Füße nicht mehr den Boden berühren. Komplizierter wird es, wenn man das mit mehr als einer Person versucht. Eigentlich braucht man gar nicht erst damit anfangen, denn mindestens einer sieht immer bescheuert aus (ich glaube, ich habe Hunger und das wirkt sich gerade auf meine Laune beim Schreiben aus 😀 )

Hier war ich noch satt und zufrieden 🙂

Morgen heißt es, sich von Helsinki zu verabschieden und unser nächstes Ziel Porvoo anzusteuern. Wie es von dort aus weitergehen wird, ist momentan noch in der Planungsphase, aber Ideen gibt es reichlich. Wir sind schon gespannt, was uns in den nächsten Tagen erwartet.

Tervetuloa Helsinkiin

Meine bisherigen Eindrücke von Helsinki waren vor allem winterlich. Als ich die Stadt vor fast zwei Jahren erstmals besuchte, war es Ende November, regnerisch und um fünf Uhr nachmittags stockduster. Heute hätte es nicht gegenteiliger sein können. Die Sonne bescherte uns angenehme zwanzig Grad, sodass wir bei herrlichstem T-Shirt Wetter einen Spaziergang machen konnten. Hier einige Impressionen:

Jana und ich am Dom.

Ratespiel: Was ist das?

Uspenski-Kathedrale

Von dort aus ging es auf den Marktplatz, wo wir uns ein Stück Lachs für 13 € gönnten und noch ein wenig am Wasser entlang bummelten.

Was mir besonders gut gefällt ist die Tatsache, dass ich im Moment dank dieser App Fahrkarten in Helsinki über Janas Kreditkarte beziehen kann. Ich liebe es, Geld auszugeben, für das andere Leute hart arbeiten mussten 😉

Gleich geht es noch mal rein in die Stadt um zu schauen, ob wir noch etwas Brauchbares zu essen finden.

Fährüberfahrt

oder: schlafen, essen, schlafen, essen, schlafen und wieder essen?

Nachdem wir Freitag auf der Fähre unsere Telefone in den Flugmodus geschickt hatten, war alles offline. Herrlich, wunderbar ruhig. Und diese Akkulaufzeit!!! Anfangs guckt man noch aufs Telefon, ob was gekommen ist, irgendwann holt man es nur noch für Fotos und den Wecker heraus.

Hier einmal ein Foto von unserer Kabine, wir fanden diese ausreichend groß. Der Lieblingsplatz war die Fensterbank. Hier gab es rege Diskussionen, wer drauf sitzen darf ;-).

Miriam bei der Abfahrt in Travemünde. Wir hatten eigentlich an Deck gewollt, aaaaabeeeer… Das Bett war gemütlich und warm, an das Geräusch der Motoren und Klimaanlage gewöhnt man sich schnell und dann haben wir beschlossen, das der Blick aus dem Fenster ausreichend ist.

Die Nacht war dann auch viel zu früh zu Ende. Wir haben ausgiebig gebruncht und den Seeblick genossen. Es gab immer wieder Schiffe zu sehen. Sonst war es ziemlich entspannend.

Hier durfe ich dann auf die Fensterbank zum lesen (oder eher rausgucken?).

Es war „dezent“ windig an Deck.

Es gab Live Fernsehen mit aktuellen Infos. Hier sind wir bei Schweden Richtung Gotland unterwegs.

Essen hatten wir schon, und hier dann wieder schlafen. Der innere Schweinehund muss ja auch gepflegt werden. Unter Maskottchen, der wird uns nun begleiten.

Hier noch einmal ein bisschen Ausblick beim Abendessen. Während Miriam faul rumlag, habe ich eine Stunde lang die Cardiogeräte aus dem Fitnessstudio gequält und den Seeblick dabei genossen. Es war dort reger Verkehr.

Miriam.

Direkt an der Bar gab es einen Balkon, für die Kinder ein bisschen Spaß. Könnte sich auch als Hintergrundbild eignen?

Die Finnmaid:

Ein Schiff, hier werden Fracht und Passagiere zeitgleich transportiert. Funfact, den Miriam herausgefunden hat: Kommt mit bis zu einer 1 m dicken Eisschicht zurecht. Es gibt einen Helikopterlandeplatz an Deck, der sich nicht zum Joggen eignet. Wir empfanden die Überfahrt als sehr entspannend. Es gibt nicht viel zu tun außer: Essen, schlafen, lesen, sport, entspannen und ein bisschen Fernsehen gucken. Man muss natürlich auch beachten: Sobald man an Bord ist, ticken die Uhren nach finnischer Zeit. Das heißt: Die Primetime im Fernsehen fängt für die deutschen Sender erst um 21.15 Uhr an.

Wir hatten viel Glück mit dem Wetter, also auch einen traumhaften Sonnenuntergang (der nur ein bisschen windig war…).

Heute Morgen kurz vor der Einfahrt in den Hafen. Wir haben abends Fernsehen im Bett geguckt. Zuhause geht das nicht. Das Frühstück haben wir dann relativ schnell abgehandelt und sind an Deck gegangen, um die Aussicht zu genießen und Fotos und Videos zu machen.

Im Anschluss ging es von der Fähre und Richtung Hotel. Wir sind etwas außerhalb untergebracht, aber die Straßenbahn fährt direkt rein und hier gibt es viele große Parkplätze.

Jetzt übergebe ich an Miriam.

 

Jana

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