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Kuopio – Oulu – Ranua

Klingt für mich wie eine lange Zeile an willkürlich aneinander gereihten Buchstaben.

Heute Morgen sind wir, nachdem Miriam heute Nacht das Auto halb zum U-Boot erklärt hat, in Kuopio bei Regen Richtung Norden aufgebrochen.

Wir haben ziemlich viel Zeit im Duc beim Fahren verbracht. Nach 2 Stunden waren die Heckscheiben dann auch endlich frei von Kondenswasser. Wir haben viel gegessen und hatten für die Pause folgende Vorstellungen:

1. Parkplatz

2. Keine anderen Menschen

3. Hütte mit Dach

4. Seeblick

Wir haben dann Asianudeln gegessen und dabei den folgenden Ausblick von einer Hütte aus genossen:

Irgendwann waren wir dann in Oulu zum Tanken und Einkaufen. Der Duc wollte noch etwas Öl und irgendwie anfangs nicht richtig anspringen. Lief dann aber mit ein paar Worten wieder.

Fun Fact: In Oulu findet jedes Jahr die Weltmeisterschaft im Luftgitarre spielen statt.

Von dort aus waren es noch 2 Stunden, 160 km. Es war alles dabei von Wolken hell bis massiver Wolkenbruch.

In Ranua haben wir aktuell gemütliche 10 °C. Das Tarp steht vor dem Duc damit es nicht reinregnet, wenn man die Türen auflässt.

Porvoo – Heinola – Savonlinna

Da wir gestern kein Wlan hatten und keine Motivation, einen Blogeintrag übers Telefon zu schreiben, gibt es hier nun die Zusammenfassung von 2 Tagen.

Gestern sind wir von Helsinki nach Porvoo aufgebrochen, um dort noch einmal Erdgas zu tanken und die Holzhäuschen anzuschauen. Wir wollten in die Stadt und sind wieder einmal im Wald gelandet. Haben dabei ein Eichhörnchen gesehen… und uns darüber sehr gefreut (Stadtkinder halt).

Im Anschluss gab es natürlich noch das Touriprogramm.

Der Ort ist klein, aber es gab einige Touristengruppen, viel Kopfsteinpflaster und hoch und runter innerhalb der Stadt. Wir waren shoppen, es gab PINKE Papiertüten. Nein, es gab keine Unterwäsche, sondern Schokolade. 🙂

Im Anschluss sind wir der E75 nach Heinola gefolgt. Aufmerksame Leser wissen, dass wir mit dieser Straße weiter im Norden letzten November bereits eine innige Verbindung eingegangen sind.

Der Campingplatz war direkt am Wasser gelegen, auf einer kleinen Insel. Mit Blick, na auf was wohl? Die E75 Brücke. Wir waren relativ früh vor Ort und haben noch die Hängematte ausprobiert und uns dabei fast auf die Fre… gelegt. 😀

Miriam wollte ein Foto vom Duc und uns beiden haben mit Finnland Fahne, das haben wir dann auch noch gemacht.

Am nächsten Tag wollte Miriam gerne ein Schloss sehen, also sind wir ungefähr 200 km nach Osten gefahren, um uns bei Regen ein wirklich schönes Schloss anzugucken. Und um noch einmal Erdgas zu tanken. Wir sind dann bei mehr oder weniger starkem Regen am Schloss gewesen und etwas spazieren gegangen. Kommentar von Miriam: Das Schloss ist in Savonlinna.

Der Schweinehund darf natürlich auch nicht fehlen. Also hier ist er:

Die Robbe, auf der er liegt, ist eine Art, die es nur in diesem (ziemlich großen) See gibt.

(Klugscheißer)Kommentar von Miriam: Das ist die Saimaa-Ringelrobbe und der Saimaa See ist der größte des Landes.

 

Wir haben unsere weitere Reise für die nächsten Tage geplant. Morgen werden wir nach Ranua ein paar Kilometer abrocken (450 ungefähr), dort bleiben wir 2 Tage und gucken uns den Zoo an und gammeln etwas (vielleicht schaffe ich es mein Toxy auszuführen?!). Danach geht es noch weiter in den Norden, um zu entspannen und wandern zu gehen. Und hoffentlich Polarlichter zu sehen.

Wir müssen jetzt ins Bett.

FAQ – Häufige Fragen, Teil I

F: Ist es nicht dauerhaft dunkel / hell in Finnland?

A: Nein, wir sind kurz vor der Tagnachtgleiche hier, die Tageslänge ist vergleichbar mit der in Deutschland.

F: Liegt da Schnee?

A: Mit dem ersten Schneefall kann man in Lappland ab Oktober rechnen, im Süden ab Anfang Dezember. Deshalb haben wir auch schon Winterreifen drauf, der erste Nachtfrost kann schon im September kommen.

F: Es ist doch bestimmt kalt in Finnland! Oder?

A: Hier ein Foto von heute Mittag, grade (19.07 Uhr) haben wir noch 15°C.

F: Wie ist das mit den Mücken?

A: Wir hoffen, dass die meisten schon das Zeitliche gesegnet haben. Spätestens wenn es friert, aber ich habe schon einen Mückenstich am Bein.

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Joa, also bald ist es soweit.

Gestern Abend wir gepackt. Also das Auto.

Das war der Haufen der bei mir lag.

Und das Miriam’s.

Dazu kommen noch 2 Fahrräder und das was sowieso im Auto ist… also eine ganze Menge Kram.

Und zu guter letzt bestand Miriam noch auf die Elche. Die sind dann im Dunkeln auch noch auf den Duc gewandert.

Naja, wir haben dann auch direkt Miriams Inliner bei ihr vergessen, die liegen im Auto. Genau wie die Jacke die sie wieder mitnehmen wollte…

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Und damit einstellig.

Es hat sich wieder einiges ergeben.

hier ist dann die Ablage am Bett. Für Bücher, Kabel, Taschentücher, Vorhänge usw.

dann habe ich im letzen Artikel noch von Aluleisten gesprochen. Diese sind nun montiert.

Vorher:

Nachher:

Wer sich jetzt über die 14 wundert… dort sind hinter der Leiste die Schrauben für das Reserverad versteckt. Man braucht dafür einen 14er Schlüssel… der aktuell natürlich noch nicht im Gepäck ist.

Es gab dann noch eine kleine Fahrstunde. Miriam durfte den Duc fahren. Nach den üblichen wann kommt die Kupplung hat das fahren auf ruhigen Parkplätzen und Straßen schon mal geklappt.

Ich habe noch mehr Stauraum im Duc geschaffen.

Fächer über den Eckregalen. Einmal offen und einmal zu. Für kleine Teile, Klebeband, Spanngurte und so etwas.

So sieht dann die Heckansicht aus.

Und einkaufen waren wir auch, davon gibt es aber (noch) keine Fotos. Also von dem Essen. Es ist nicht wenig, aber bis auf das Hopfenhaltige Kaltgetränk ist alles da. Kann also bald losgehen.

Jetzt am Wochenende fahre ich nur noch „mal eben“ einen 200er. Dann habe ich die Serie aus 12 Langstrecken in 12 Monaten voll.

Und bevor ich es vergesse. Es gibt ja keine Schränke im Auto. Also gibt es Kisten. Damit es gerecht ist für Miriam und mich die gleiche.

Hier ist Miriam mit ihrer „Ominösen“ Kiste

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Die Zeit rennt. Heute habe ich ein paar „Kleinigkeiten“ erledigt.

Zum einen das Loch für die Belüftung zur Wand hin etwas dichter gemacht.

Die zweite Seite des Holz für die Ablage am Bett gewachst und alles schon mal abgeschliffen. Muss über Nacht noch durchtrocknen und die passenden Schrauben fehlen noch.

Und dann nach dem Beispiel, des von Miriam geliebten Stiftehalters, einen Tassenhalter angefangen zu bauen.

Morgen geht es weiter. Es fehlt noch was an Strom (fehlende Teile) und die Aluleisten für die Eingänge.

Und dann reicht es erstmal glaube ich.

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Damit haben wir eine „1“ vorne.

Das Wochenende war voller Ereignissen. Miriam und ich haben eine erste Probe mit dem Auto in Tecklenburg gemacht.

Es geht ganz schön schnell, so eine kleine Fläche mit 2 Leuten chaotisch zu bekommen. Dauert keine 30 Minuten. Aber fangen wir einfach mal an.

Wir haben uns in Tecklenburg für eine Nacht auf dem Stadtnahen Campingplatz angemeldet. Es war ein bisschen „Gartenzaunfraktion“. Wie doof man angeguckt wird, nur weil 2 jüngere Frauen mit einem Transporter zwischen die ganze „weiße“ Ware fahren. 😀

Vor Ort haben wir dann einen kleinen Spaziergang gemacht und aufgrund der Trockenheit auf den Steinen der Tischtennisplatte gekocht.

Bevor wir ins Abendprogramm gestartet sind, habe ich noch das neueste Teil für den Duc angebracht. Meine Mama hat mir Verdunkelungen für die vorderen Scheiben genäht. Mit Alueinsatz, gesteppt und allem. <3. Ich mag diese Teile. Machen schön dunkel und man kann nicht rein gucken. Nach dem Test werden diese nun fertig gemacht. 😍

Abends ging es dann zur Freilichtbühne uns ins Musical. Les Misérables. Ich war am Ende ziemlich müde und konnte der Handlung nur noch schwer folgen. Miriam kannte das Musical bereits. Am Auto bin ich dann mehr oder weniger direkt ins Bett gefallen, Miriam folgte kurze danach.

Die Kühlbox leuchtet. Blau. Also ist da erstmal irgendwas an Jacke drüber geflogen. Damit nicht das ganze Auto blau leuchet.

Am nächsten Morgen haben wir in Ruhe erstmal gefrühstück, und das Auto wieder etwas sortiert. Der Plan für heute: Probewanderung mit großem Rucksack im Teuto (Teutoschleifen: Canyon Blick).

Am Start also ersmal die Rucksäcke geschultert und dann ging es los. Ein Rundwanderweg mit 10,8km.

Typisches Stadtkindselfie: Ist das ne Kuuuuuh??

Am Ende waren die Beine etwas schwer. Muskelkater gab es, aber ich fand es schön.

Gestern war ich dann mal wieder im Baumarkt. Holz kaufen. Was auch sonst? Und ein bisschen Wachs. Dieses mal wird es eine Ablage am Bett, um während der Fahrt Sachen wie Taschentücher, Bücher, Kabel etc. liegen lassen zu können. Fotos dazu gibt es späer wenn das gebaut ist.

Jana

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Uiuiuiuiuiuiiii,

Bald steht schon eine 1 vorne. Es ist nicht mehr lang und langsam nimmt er formen an.

Also nach einem kleinen Nickerchen habe ich den Holzkasten für die Batterie ausgebaut. Das Bett ist ja da drauf. Dann ein bisschen hier und da eingezeichnet und ein paar Löcher gebohrt.

Große Löcher. Da die Mitte zu treffen mit keiner Konzentration ist nicht so einfach. Am Ende haben wir dann den anderen Bohraufsatz benutz.

Es ist alles wieder angeschlossen. Der Verteilerkasten fehlt noch und entsprechend gibt es aktuell nur 1 Steckdose mit 12V. Aber die Kühlbox kann ja usb.

So sieht es dann jetzt aus.

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