Author Archives: Jana

Fährüberfahrt

oder: schlafen, essen, schlafen, essen, schlafen und wieder essen?

Nachdem wir Freitag auf der Fähre unsere Telefone in den Flugmodus geschickt hatten, war alles offline. Herrlich, wunderbar ruhig. Und diese Akkulaufzeit!!! Anfangs guckt man noch aufs Telefon, ob was gekommen ist, irgendwann holt man es nur noch für Fotos und den Wecker heraus.

Hier einmal ein Foto von unserer Kabine, wir fanden diese ausreichend groß. Der Lieblingsplatz war die Fensterbank. Hier gab es rege Diskussionen, wer drauf sitzen darf ;-).

Miriam bei der Abfahrt in Travemünde. Wir hatten eigentlich an Deck gewollt, aaaaabeeeer… Das Bett war gemütlich und warm, an das Geräusch der Motoren und Klimaanlage gewöhnt man sich schnell und dann haben wir beschlossen, das der Blick aus dem Fenster ausreichend ist.

Die Nacht war dann auch viel zu früh zu Ende. Wir haben ausgiebig gebruncht und den Seeblick genossen. Es gab immer wieder Schiffe zu sehen. Sonst war es ziemlich entspannend.

Hier durfe ich dann auf die Fensterbank zum lesen (oder eher rausgucken?).

Es war „dezent“ windig an Deck.

Es gab Live Fernsehen mit aktuellen Infos. Hier sind wir bei Schweden Richtung Gotland unterwegs.

Essen hatten wir schon, und hier dann wieder schlafen. Der innere Schweinehund muss ja auch gepflegt werden. Unter Maskottchen, der wird uns nun begleiten.

Hier noch einmal ein bisschen Ausblick beim Abendessen. Während Miriam faul rumlag, habe ich eine Stunde lang die Cardiogeräte aus dem Fitnessstudio gequält und den Seeblick dabei genossen. Es war dort reger Verkehr.

Miriam.

Direkt an der Bar gab es einen Balkon, für die Kinder ein bisschen Spaß. Könnte sich auch als Hintergrundbild eignen?

Die Finnmaid:

Ein Schiff, hier werden Fracht und Passagiere zeitgleich transportiert. Funfact, den Miriam herausgefunden hat: Kommt mit bis zu einer 1 m dicken Eisschicht zurecht. Es gibt einen Helikopterlandeplatz an Deck, der sich nicht zum Joggen eignet. Wir empfanden die Überfahrt als sehr entspannend. Es gibt nicht viel zu tun außer: Essen, schlafen, lesen, sport, entspannen und ein bisschen Fernsehen gucken. Man muss natürlich auch beachten: Sobald man an Bord ist, ticken die Uhren nach finnischer Zeit. Das heißt: Die Primetime im Fernsehen fängt für die deutschen Sender erst um 21.15 Uhr an.

Wir hatten viel Glück mit dem Wetter, also auch einen traumhaften Sonnenuntergang (der nur ein bisschen windig war…).

Heute Morgen kurz vor der Einfahrt in den Hafen. Wir haben abends Fernsehen im Bett geguckt. Zuhause geht das nicht. Das Frühstück haben wir dann relativ schnell abgehandelt und sind an Deck gegangen, um die Aussicht zu genießen und Fotos und Videos zu machen.

Im Anschluss ging es von der Fähre und Richtung Hotel. Wir sind etwas außerhalb untergebracht, aber die Straßenbahn fährt direkt rein und hier gibt es viele große Parkplätze.

Jetzt übergebe ich an Miriam.

 

Jana

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Joa, also bald ist es soweit.

Gestern Abend wir gepackt. Also das Auto.

Das war der Haufen der bei mir lag.

Und das Miriam’s.

Dazu kommen noch 2 Fahrräder und das was sowieso im Auto ist… also eine ganze Menge Kram.

Und zu guter letzt bestand Miriam noch auf die Elche. Die sind dann im Dunkeln auch noch auf den Duc gewandert.

Naja, wir haben dann auch direkt Miriams Inliner bei ihr vergessen, die liegen im Auto. Genau wie die Jacke die sie wieder mitnehmen wollte…

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Und damit einstellig.

Es hat sich wieder einiges ergeben.

hier ist dann die Ablage am Bett. Für Bücher, Kabel, Taschentücher, Vorhänge usw.

dann habe ich im letzen Artikel noch von Aluleisten gesprochen. Diese sind nun montiert.

Vorher:

Nachher:

Wer sich jetzt über die 14 wundert… dort sind hinter der Leiste die Schrauben für das Reserverad versteckt. Man braucht dafür einen 14er Schlüssel… der aktuell natürlich noch nicht im Gepäck ist.

Es gab dann noch eine kleine Fahrstunde. Miriam durfte den Duc fahren. Nach den üblichen wann kommt die Kupplung hat das fahren auf ruhigen Parkplätzen und Straßen schon mal geklappt.

Ich habe noch mehr Stauraum im Duc geschaffen.

Fächer über den Eckregalen. Einmal offen und einmal zu. Für kleine Teile, Klebeband, Spanngurte und so etwas.

So sieht dann die Heckansicht aus.

Und einkaufen waren wir auch, davon gibt es aber (noch) keine Fotos. Also von dem Essen. Es ist nicht wenig, aber bis auf das Hopfenhaltige Kaltgetränk ist alles da. Kann also bald losgehen.

Jetzt am Wochenende fahre ich nur noch „mal eben“ einen 200er. Dann habe ich die Serie aus 12 Langstrecken in 12 Monaten voll.

Und bevor ich es vergesse. Es gibt ja keine Schränke im Auto. Also gibt es Kisten. Damit es gerecht ist für Miriam und mich die gleiche.

Hier ist Miriam mit ihrer „Ominösen“ Kiste

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Die Zeit rennt. Heute habe ich ein paar „Kleinigkeiten“ erledigt.

Zum einen das Loch für die Belüftung zur Wand hin etwas dichter gemacht.

Die zweite Seite des Holz für die Ablage am Bett gewachst und alles schon mal abgeschliffen. Muss über Nacht noch durchtrocknen und die passenden Schrauben fehlen noch.

Und dann nach dem Beispiel, des von Miriam geliebten Stiftehalters, einen Tassenhalter angefangen zu bauen.

Morgen geht es weiter. Es fehlt noch was an Strom (fehlende Teile) und die Aluleisten für die Eingänge.

Und dann reicht es erstmal glaube ich.

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Damit haben wir eine „1“ vorne.

Das Wochenende war voller Ereignissen. Miriam und ich haben eine erste Probe mit dem Auto in Tecklenburg gemacht.

Es geht ganz schön schnell, so eine kleine Fläche mit 2 Leuten chaotisch zu bekommen. Dauert keine 30 Minuten. Aber fangen wir einfach mal an.

Wir haben uns in Tecklenburg für eine Nacht auf dem Stadtnahen Campingplatz angemeldet. Es war ein bisschen „Gartenzaunfraktion“. Wie doof man angeguckt wird, nur weil 2 jüngere Frauen mit einem Transporter zwischen die ganze „weiße“ Ware fahren. 😀

Vor Ort haben wir dann einen kleinen Spaziergang gemacht und aufgrund der Trockenheit auf den Steinen der Tischtennisplatte gekocht.

Bevor wir ins Abendprogramm gestartet sind, habe ich noch das neueste Teil für den Duc angebracht. Meine Mama hat mir Verdunkelungen für die vorderen Scheiben genäht. Mit Alueinsatz, gesteppt und allem. <3. Ich mag diese Teile. Machen schön dunkel und man kann nicht rein gucken. Nach dem Test werden diese nun fertig gemacht. 😍

Abends ging es dann zur Freilichtbühne uns ins Musical. Les Misérables. Ich war am Ende ziemlich müde und konnte der Handlung nur noch schwer folgen. Miriam kannte das Musical bereits. Am Auto bin ich dann mehr oder weniger direkt ins Bett gefallen, Miriam folgte kurze danach.

Die Kühlbox leuchtet. Blau. Also ist da erstmal irgendwas an Jacke drüber geflogen. Damit nicht das ganze Auto blau leuchet.

Am nächsten Morgen haben wir in Ruhe erstmal gefrühstück, und das Auto wieder etwas sortiert. Der Plan für heute: Probewanderung mit großem Rucksack im Teuto (Teutoschleifen: Canyon Blick).

Am Start also ersmal die Rucksäcke geschultert und dann ging es los. Ein Rundwanderweg mit 10,8km.

Typisches Stadtkindselfie: Ist das ne Kuuuuuh??

Am Ende waren die Beine etwas schwer. Muskelkater gab es, aber ich fand es schön.

Gestern war ich dann mal wieder im Baumarkt. Holz kaufen. Was auch sonst? Und ein bisschen Wachs. Dieses mal wird es eine Ablage am Bett, um während der Fahrt Sachen wie Taschentücher, Bücher, Kabel etc. liegen lassen zu können. Fotos dazu gibt es späer wenn das gebaut ist.

Jana

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Uiuiuiuiuiuiiii,

Bald steht schon eine 1 vorne. Es ist nicht mehr lang und langsam nimmt er formen an.

Also nach einem kleinen Nickerchen habe ich den Holzkasten für die Batterie ausgebaut. Das Bett ist ja da drauf. Dann ein bisschen hier und da eingezeichnet und ein paar Löcher gebohrt.

Große Löcher. Da die Mitte zu treffen mit keiner Konzentration ist nicht so einfach. Am Ende haben wir dann den anderen Bohraufsatz benutz.

Es ist alles wieder angeschlossen. Der Verteilerkasten fehlt noch und entsprechend gibt es aktuell nur 1 Steckdose mit 12V. Aber die Kühlbox kann ja usb.

So sieht es dann jetzt aus.

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Gestern waren es noch 33, aber wird haben wieder einiges geschafft.

Letztes Wochenende habe ich erst einmal die Vorhänge für die Hecktüren genäht. Es ist ein Thermostoff, der mit Magnete zum einnähen befestigt wird.

Eine Seite grau und die andere hat Sternchen. Also entweder:

🚐: ich bin ein Wohnmobil

🚐: ich bin ein Transporter

Die alten provisorischen sind dann direkt wieder zu Mama gewandert.

Dann gab es noch eine Holzplatte die Aufmerksamkeit wollte. Also der Wachs reiche, aber über war nix mehr.

Die war für die letzte Innenverkleidung.

Im Anschluss wurden die gebauten Regale eingebaut. Also angeschraubt.

Bevor die Fragen auf kommen: der etwas weiter hervorguckende Kasten auf der linken Seite ist für die Batterie. Die muss da rein passen und ist deshalb halt etwas größer.

Samstag war dann wieder das Thema:

Ich und mein Holz.

Was wird das wohl?

Es wird das Bett.

Also schön alles kleiner sägen. Am Ende merken das eine Latte für das 60er Lattenrost fehlt. Hier konnte Papa aber aushelfen.

Ich werfe mal die technischen Daten dazwischen:

180*140 als max. Liegefläche

180*80 als dauerhafte Fläche.

Hier sind beide Lattenroste im Auto. Beim drauf setzen hat es erstmal ordentlich geknackt. Es kommen noch Pfosten in die Mitte zum stabilisieren.

Und da ja Cranger Kirmes ist:

Da war ich dann auch noch kurz…

Jana

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Es sind weniger Tage als ein Marathon hat. Also gefühlt fast schon der Endspurt.

Gestern wurde einiges geschafft. Miriam hat mir netterweise wieder geholfen und mein Papa auch ein wenig.

Was stand an:

Schleifen, wachsen, schrauben, bohren…

Erstmal wurden die Holzplatten die schon gesägt waren geschliffen. Also Ecken rund und die Oberfläche einmal. Dann gab es Wachs. Hier habe ich nun welchen der einen kleinen Weißanteil hat genommen. Macht das Auto heller.

Miriam hat einen großen Teil des Wachsens übernommen.

Ich glaube sie wird nie wieder freiwillig irgendwas mit Rolle und Pinsel machen. 😀

In der Zwischenzeit habe ich mit meinem Papa den Batteriekasten und eine weitere Ecke für die Grundlage des Bettes gebaut.

Und einen Rahmen für die Belüftung. Dort ist nun ein Fliegengitter vor, also Mücken ade. Man darf nur keine Tür aufmachen.

Die Wände sind aus 3mm Sperrholz, also ziemlich „wabbelig“ da die Radkästen auch Sitzgelegenheit sind, musste die Wand zwischen Armaflex und Holz noch einmal etwas verstärkt werden. Ich habe mich für 3cm Styrodur entschieden. Das also auch mal eben geklebt. Langsam fange ich an Spass an so Klebezeugs zu haben.

Die Holzplatten wurden nach dem Wachsen noch einmal mit 400er Schleifpapier abgeschliffen. Die Oberfläche wird dadurch richtig glatt und schön. Staubt nur alles ein bisschen, aber das kann man ja abwischen. 🙂

Es kamen ein paar Tropfen runter und hier kann man schon richtig schön sehen, dass das Holz nun Wasserabweisend ist:

Das Loch um die Belüftung wurde mit einem Armaflexrest auch noch Isoliert. Im Auto flog noch ein Stück Styrodur von meinen Eltern rum, das war zum gucken welche Stärke ich brauche für die Wände. Ich habe es zum Stiftehalter umfunktioniert.

Dann wurde geschraubt. Nach dem ersten Versuch dann mit Vorbohren. Mein Papa hat bei der ersten Seite geholfen. Die andere haben wir dann mit Frauenpower fast alleine geschafft. Ich habe mich dabei irgendwo geschnitten und fast das Holz versaut und Miriam ist mehrfach über den Stiftehalter „geflogen“. Der kommt auf jedenfall mit in den Urlaub 😀 (Ok, vielleicht auch nicht).

Hier ist Miriam vor der fertigen Wand mit Stiftehalter:

Und hier ist die andere Seite, das Locht ist noch nicht die Finale Variante, da kommt noch eine Klappe oder so vor um die Belüftung zu schließen.

Nachdem wir dann noch kurz aufgeräumt und gefegt hatten, war es schon 21.45 Uhr.

Wir hatten Hunger und dafür vorher schon eingekauft. Also noch kurz frisch machen und dann haben wir noch Pfannkuchen gemacht. Die waren so gegen 23.00 Uhr fertig.

Es war ein langer Tag und heute wird dann genäht. Die Vorhänge für die Hecktüren.

 

Jana

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