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Uiuiuiuiuiuiiii,

Bald steht schon eine 1 vorne. Es ist nicht mehr lang und langsam nimmt er formen an.

Also nach einem kleinen Nickerchen habe ich den Holzkasten für die Batterie ausgebaut. Das Bett ist ja da drauf. Dann ein bisschen hier und da eingezeichnet und ein paar Löcher gebohrt.

Große Löcher. Da die Mitte zu treffen mit keiner Konzentration ist nicht so einfach. Am Ende haben wir dann den anderen Bohraufsatz benutz.

Es ist alles wieder angeschlossen. Der Verteilerkasten fehlt noch und entsprechend gibt es aktuell nur 1 Steckdose mit 12V. Aber die Kühlbox kann ja usb.

So sieht es dann jetzt aus.

Kaksikymmentäkahdeksan

Aus gegebenen Anlass eine erneute Wortmeldung meinerseits.

Es ist vollbracht: Ich habe endlich einen Rucksack und Wandersocken und damit meine Ausrüstung komplett! An dieser Stelle herzlichen Dank an Patrick für den Tipp, mal in Essen danach zu gucken. Ich bin vor allem äußerst angetan von der Tatsache, dass der Rucksack farblich perfekt auf meine finnische Designertapete abgestimmt ist. Dieser wundervolle Anblick bietet sich mir, wenn ich vom Sofa aus auf meine Wand gucke und nun muss wohl auch der letzte Zweifler zugeben, dass es ein absoluter Geniestreich von mir war, den Fernseher orthogonal zum Sofa zu stellen – sonst hätte ich mich nie an diesem Bild ergötzen können 😉

Kaksikymmentäyhdeksän

Auf ausdrücklichen Wunsch einer einzelnen schreibfaulen Person folgt hier ein Gastbeitrag meinerseits. Es geht – wie sollte es auch anders sein – mal wieder um unser aller Lieblingsauto. Der aufmerksame Leser wird festgestellt haben, dass es mit sinkender Countdownzahl zwar immer wohnlicher wurde, jedoch ein kleines, aber wichtiges Detail noch fehlte: Unser Bett. Nachdem wir zuletzt bereits die Lattenroste gebaut hatten, diese beim Probesitzen aber ein nicht vertrauenserweckendes Knacken von sich gaben, beschlossen wir, die ganze Angelegenheit mit Pfosten zu stabilisieren.

Als das erledigt war, galt es  noch, für eine ausreichende Ladungssicherung zu sorgen. Was soviel heißt wie: „Wir schrauben die Lattenroste an die Kisten und aneinander.“

Schritt eins: Löcher bohren.

Schritt zwei: Feststellen, dass es mehr Löcher sind, als erwartet.

Nicht schön, aber selten und hält. Sogar uns beide.

Einziges Manko ist, dass es auf Dauer doch ein wenig unbequem auf diesen Holzlatten wird. Eine Matratze musste her. Da es die aber nicht im autokonformen Format gab, mussten wir basteln. Das Bett ist optimal auf unsere Bedürfnisse (und die des Autos) ausgelegt und deswegen nur 1,80 m lang. Wer größer ist, schläft halt draußen. Also munter das elektrische Brotmesser gezückt und uns daran erfreut, dass es butterweich durch die Matratze gleitet:

Und was macht man, wenn dafür an der anderen Ecke ein Stück fehlt? Richtig, puzzeln! Das konnten wir beim Isolieren ja bereits reichlich üben.

Dürfen wir vorstellen? Unser Bett mit passgenauer Matratze. So lässt es sich doch schon fast in den Urlaub fahren. Optimale Position, um Rentiere und Polarlichter zu beobachten 😉

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Gestern waren es noch 33, aber wird haben wieder einiges geschafft.

Letztes Wochenende habe ich erst einmal die Vorhänge für die Hecktüren genäht. Es ist ein Thermostoff, der mit Magnete zum einnähen befestigt wird.

Eine Seite grau und die andere hat Sternchen. Also entweder:

🚐: ich bin ein Wohnmobil

🚐: ich bin ein Transporter

Die alten provisorischen sind dann direkt wieder zu Mama gewandert.

Dann gab es noch eine Holzplatte die Aufmerksamkeit wollte. Also der Wachs reiche, aber über war nix mehr.

Die war für die letzte Innenverkleidung.

Im Anschluss wurden die gebauten Regale eingebaut. Also angeschraubt.

Bevor die Fragen auf kommen: der etwas weiter hervorguckende Kasten auf der linken Seite ist für die Batterie. Die muss da rein passen und ist deshalb halt etwas größer.

Samstag war dann wieder das Thema:

Ich und mein Holz.

Was wird das wohl?

Es wird das Bett.

Also schön alles kleiner sägen. Am Ende merken das eine Latte für das 60er Lattenrost fehlt. Hier konnte Papa aber aushelfen.

Ich werfe mal die technischen Daten dazwischen:

180*140 als max. Liegefläche

180*80 als dauerhafte Fläche.

Hier sind beide Lattenroste im Auto. Beim drauf setzen hat es erstmal ordentlich geknackt. Es kommen noch Pfosten in die Mitte zum stabilisieren.

Und da ja Cranger Kirmes ist:

Da war ich dann auch noch kurz…

Jana

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Es sind weniger Tage als ein Marathon hat. Also gefühlt fast schon der Endspurt.

Gestern wurde einiges geschafft. Miriam hat mir netterweise wieder geholfen und mein Papa auch ein wenig.

Was stand an:

Schleifen, wachsen, schrauben, bohren…

Erstmal wurden die Holzplatten die schon gesägt waren geschliffen. Also Ecken rund und die Oberfläche einmal. Dann gab es Wachs. Hier habe ich nun welchen der einen kleinen Weißanteil hat genommen. Macht das Auto heller.

Miriam hat einen großen Teil des Wachsens übernommen.

Ich glaube sie wird nie wieder freiwillig irgendwas mit Rolle und Pinsel machen. 😀

In der Zwischenzeit habe ich mit meinem Papa den Batteriekasten und eine weitere Ecke für die Grundlage des Bettes gebaut.

Und einen Rahmen für die Belüftung. Dort ist nun ein Fliegengitter vor, also Mücken ade. Man darf nur keine Tür aufmachen.

Die Wände sind aus 3mm Sperrholz, also ziemlich „wabbelig“ da die Radkästen auch Sitzgelegenheit sind, musste die Wand zwischen Armaflex und Holz noch einmal etwas verstärkt werden. Ich habe mich für 3cm Styrodur entschieden. Das also auch mal eben geklebt. Langsam fange ich an Spass an so Klebezeugs zu haben.

Die Holzplatten wurden nach dem Wachsen noch einmal mit 400er Schleifpapier abgeschliffen. Die Oberfläche wird dadurch richtig glatt und schön. Staubt nur alles ein bisschen, aber das kann man ja abwischen. 🙂

Es kamen ein paar Tropfen runter und hier kann man schon richtig schön sehen, dass das Holz nun Wasserabweisend ist:

Das Loch um die Belüftung wurde mit einem Armaflexrest auch noch Isoliert. Im Auto flog noch ein Stück Styrodur von meinen Eltern rum, das war zum gucken welche Stärke ich brauche für die Wände. Ich habe es zum Stiftehalter umfunktioniert.

Dann wurde geschraubt. Nach dem ersten Versuch dann mit Vorbohren. Mein Papa hat bei der ersten Seite geholfen. Die andere haben wir dann mit Frauenpower fast alleine geschafft. Ich habe mich dabei irgendwo geschnitten und fast das Holz versaut und Miriam ist mehrfach über den Stiftehalter „geflogen“. Der kommt auf jedenfall mit in den Urlaub 😀 (Ok, vielleicht auch nicht).

Hier ist Miriam vor der fertigen Wand mit Stiftehalter:

Und hier ist die andere Seite, das Locht ist noch nicht die Finale Variante, da kommt noch eine Klappe oder so vor um die Belüftung zu schließen.

Nachdem wir dann noch kurz aufgeräumt und gefegt hatten, war es schon 21.45 Uhr.

Wir hatten Hunger und dafür vorher schon eingekauft. Also noch kurz frisch machen und dann haben wir noch Pfannkuchen gemacht. Die waren so gegen 23.00 Uhr fertig.

Es war ein langer Tag und heute wird dann genäht. Die Vorhänge für die Hecktüren.

 

Jana

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Das Holz für die Seitenverkleidung ist vor einer Woche gekommen. Gestern wurden dann die ersten Stücke gesägt. Also um die Radkästen rum und so. Muss jetzt noch geschliffen, gewachst und verschraubt werden und dann ist schon wieder ein großer Schritt fertig.

Jana

52…

… Tage noch bis wir abfahren. Es ist wieder viel passiert in den letzten Wochen.

Direkt nach dem Gitter (hinter dem Miriam nicht sitzen muss) gab es noch die Abdeckung für die Radkästen.

Auf beiden Seiten, gewachst. Eine sehr schöne Sitzgelegenheit für bis zu 4 Personen.

Daraufhin kam dann auch die Idee das Bett doch quer zu machen. Aktuell teile ich das ja auch nicht. Also reicht es wenn es für mich lang genug ist, Miriam passt dann ja auf jeden fall auch daneben. Das Bett ist noch in Planung, also zum nächsten Thema:

Miriam klettert gerne in Kartons:

Und ich habe dann zwischendurch auch noch ein anderes Hobby: Langstrecken fahren. Und so bin ich auch meinen ersten 400er gefahren (ja, 400km am Stück ohne schlafen) und das auch noch die meiste Zeit alleine.

Es war dann klar, das ich doch Solar auf dem Dach haben wollte und das es als Verbrauchenbatterie eine Gelbatterie wird. Eigentlich waren 100Watt Solar und 80Ah Batterie geplant. Ich habe ein bisschen recherchiert und zwischendurch Vinyl gekauft und Fußboden verlegt.

Natürlich mit Trittschaldämmung (Alubeschichtet) drunter. Man weiß ja nie wer so unter dem Auto schläft. Der Boden besteht jetzt aus: 19mm Armaflex, original Bodenplatte, Trittschal und Vinyl.

Aktuell sieht es damit so aus:

Und dann kam das Solarpanel. Es sind letztendlich 150Watt auf dem Dach und 100Ah Stunden als Batterie geworden. Dazu 12V Steckdosen und USB Steckdosen. Es ist dann (direkt nach der Lieferung) aufgefallen das ein Teil fehlte und das falsche Kabel geliefert wurde. Also wieder nix…

Erstmal haben wir als Mädelsaktion den Himmel der Fahrerkabine ausgebaut und mit Rassierschaum und Wasser gereinigt. War lustig und ist wieder richtig sauber: Kostenaufwand: 1,50€ für den Schaum, den Rest hat mein Papa bekommen.

Sieht fast aus wie neu, im gleichen Zug habe ich das Kabel für die Rückfahrkamera ordentlich verlegt, sodass es demnächst bis auf kurze Stückchen unter der Verkleidung verschwindet.

Wir haben beschlossen, da das Wetter gut war, das Solarpanel schon zu kleben und die fehlende Dachdurchführung noch nicht zu verbauen. Der Kleber soll sowieso mindestens 36 Stunden trocknen.

Also haben wir samstags alles vorbereitet, aber Sonntag erst vormittags geklebt. Es war am Tag vorher nachmittags in der Sonne schon zu warm. Und auf der Straße mit der Leiter rumhantieren war nicht so ideal.

Und jetzt wo es mir wieder einfällt. Meine Eltern bauen grade auch aus und haben mir ein Stückchen Armaflex in 6mm überlassen. Das haben wir dann mal unter den Himmel geklebt. Mehr Isolierung ist mehr gut.

Am nächsten morgen war es dann soweit: das Panel klebte und ich saß glücklich auf meinem Auto. Danke an meinen fleißigen Papa der mir hilft und an meine Mama die ihn helfen lässt.

Die Dachdurchführung und das Kabel kam dann am Donnerstag. Da ich am Wochenende unterwegs gerne die Kühlbox nutzen wollte, also noch verbaut. Wir waren uns einig wo das Teil hin soll, ups. Da war ja ein Träger im Weg… also noch ein Loch. Verschwinden beide unter der Durchführung.

Ein bisschen Crimpen hier und da und dann alles anschließen.

Es gab noch einen kleinen Wackelkontakt an der Steckdose, aber ich habe nun Strom über 12V im Auto. Lädt sich auch von alleine auf.

Und dann bin ich mal wieder meinem anderen Hobby nachgegangen. Radfahren. Dieses Mal ein 600er.

Jaja… verrückt ich weiß. Aber im Ziel gab es kaltes Bier. Und dafür hat es sich schon gelohnt.

Das nächste Wochenende kam und zwischen dem Homeoffice „mal eben“ ausmessen, Holz kaufen und weiter arbeiten.

Also das war die Ausbeute im Baumarkt:

Findet den Fehler? Es liegen nur Winkel drauf…

Holz gab es dann erst Montag:

Ich und mein Holz.

Das habe ich heute dann geschliffen und auf die verschiedenen Schränkchen verteilt die es werden sollen. Es wird die Verlängerung der Radkästen und die Unterkonstruktion für das Bett.

Und 2 sind sogar schon fertig.

In das linke passt super ein Sixpack mit Bier und oben ist noch Platz für ein kleines Fach. Das eher 3eckige kommt Richtung Hecktür und soll Stauraum für alles was so im Auto rumfliegt bieten. Das gibt es 2 mal, auf jeder Seite eins. Und für die Batteriebox wird es auch eins geben.

Das war es erstmal von mir.

Jana

Wir sind zweistellig

99.

Wenn ich Langstrecke fahre ist es immer wieder ein Punkt: Es ist nur noch Zweistellig. Das ist nicht mehr weit.

Und das ist es auch nicht mehr. Wenn ich überlege wo wir angefangen haben zu zählen. 😁

Mittlerweile haben wir die Fähre gebucht. Einmal alles mit Essen und Kabine bitte. Und natürlich auch eine Unterkunft für die erste 2 Nächte in Helsinki. Das Auto? Naja. Ist in Arbeit.

Ich habe grade Zeit zum Schreiben, der Lack muss trocknen. Es gab von den Vorbesitzern meines Autos diverse „Löcher“ im Dach die die mit Silikon und Schrauben / Plastik oä zu gemacht haben. Die sind nun raus, Lack ist drauf und gleich kommen Metallkappen mit Sikaflex drauf.

Und ein neues Kiemenblech kommt auch rein. Da ist grade Fenster (trocknet auch).

Das Holz für die Verkleidung der Radkästen liegt auch schon hier. Ich wollte 12mm haben. Der Verkäufer hat sich vertan und ich habe die großen Platten dann in 15mm bekommen. Ist mehr stabil. Also super.

Das war es erstmal von meiner Seite aus. Vielleicht hat Miriam später noch mehr.

Jana

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